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US-Arbeitslosenzahlen Lage am US-Arbeitsmarkt verschlechtert sich – etwas weniger neue Arbeitslose

Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe steigt seit Anfang der Krise auf 38 Millionen. Hinzu kommt, dass die Fed nicht mit einer schnellen Erholung rechnet.
21.05.2020 Update: 21.05.2020 - 15:17 Uhr Kommentieren
Mehr als 2,4 Millionen neue Anträge auf Arbeitslosenhilfe gingen in der vergangenen Woche in den USA ein. Quelle: dpa
Arbeitslosigkeit in den USA

Mehr als 2,4 Millionen neue Anträge auf Arbeitslosenhilfe gingen in der vergangenen Woche in den USA ein.

(Foto: dpa)

Washington In der Coronakrise steigt die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA nicht mehr ganz so stark. In der vergangenen Woche stellten 2,44 Millionen Bürger einen entsprechenden Antrag auf staatliche Stütze, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 2,4 Millionen gerechnet, nachdem es in der Woche davor noch 2,69 Millionen waren.

Seit dem 21. März summieren sich die Anträge insgesamt auf rund 38 Millionen. Allerdings nimmt die wöchentliche Zahl kontinuierlich ab. Der Höhepunkt wurde in der Woche bis zum 28. März mit 6,86 Millionen erreicht.

Weitere 2,2 Millionen haben Hilfszahlungen über ein neues Programm der US-Regierung beantragt, das sich etwa an Selbstständige oder Einzelunternehmer richtet. Sie haben das erste Mal überhaupt Anrecht auf Arbeitslosenhilfe, sind aber nicht in der offiziellen Arbeitslosenstatistik erfasst.

Die Pandemie hat dem jahrelangen Boom auf dem US-Jobmarkt ein jähes Ende bereitet und Massenarbeitslosigkeit in der weltgrößten Volkswirtschaft ausgelöst. Allein im April wurden 20,5 Millionen Stellen außerhalb der Landwirtschaft gestrichen – das war der massivste Abbau seit der Zeit der Großen Depression in den 1930er Jahren. Die Arbeitslosenquote stieg auf 14,7 Prozent und damit den höchsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg. Die US-Notenbank (Fed) rechnet nicht mit einer baldigen Besserung und hält in den nächsten Monaten eine Quote von knapp 20 Prozent für möglich.

Mehr: Millionen Amerikaner verlieren ihre Jobs – und doch sind die USA nicht bereit zu Reformen, meint Handelsblatt-Korrespondentin Astrid Dörner.

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