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US-Außenminister Pompeo hofft auf neue Nordkorea-Gespräche in den kommenden Wochen

Ungeachtet der jüngsten Raketentests in Nordkorea hoffen die USA auf eine Fortsetzung der Gespräche. In ein paar Wochen seien neue Verhandlungen geplant.
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Der US-Außenminister will die Gespräche mit Nordkorea bald fortsetzen. Quelle: AFP
Mike Pompeo

Der US-Außenminister will die Gespräche mit Nordkorea bald fortsetzen.

(Foto: AFP)

Washington Trotz der jüngsten Provokationen aus Pjöngjang hofft die US-Regierung auf eine baldige Fortsetzung der Gespräche mit Nordkorea. Es seien Verhandlungen in ein paar Wochen geplant, sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Mittwoch in Washington. Details nannte er nicht. Betont gelassen reagierte Pompeo auf die jüngsten Raketentests Nordkoreas. Die USA beobachteten das Verhalten Nordkoreas, sagte er.

Es gebe jedoch keine nuklearen Tests oder Tests mit Langstreckenraketen. „Das sind beides gute Dinge.“ Die USA wollten nach wie vor die umfassende und endgültige Denuklearisierung Nordkoreas. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Wochen wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren werden, um dies zu erreichen.“

Am Dienstag hatte Nordkorea Raketen getestet und zwei Geschosse ins Japanische Meer abgefeuert. Es war der vierte Raketenstart in den vergangenen knapp zwei Wochen. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bezeichnete den jüngsten Raketentest als Warnung für Südkorea und die USA – wegen deren gemeinsamer Manöver.

UN-Resolutionen verbieten Nordkorea – das mehrfach Atombomben getestet hat – die Starts ballistischer Raketen kurzer, mittlerer und langer Reichweite. Solche Raketen sind in aller Regel Boden-Boden-Raketen, die einen konventionellen, chemischen, biologischen oder atomaren Sprengkopf befördern können.

Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen im Grenzort Panmunjom auf der koreanischen Halbinsel Arbeitsgespräche zur atomaren Abrüstung in der Region vereinbart. Nach ihrem gescheiterten Gipfeltreffen im Februar in Vietnam weckte das Treffen neue Hoffnung auf Fortschritte in den festgefahrenen Verhandlungen über das Atomprogramm Nordkoreas.

Mehr: Nordkorea hat den jüngsten Raketenstart als eine Reaktion auf die gemeinsame Militärübung von den USA und Südkorea bezeichnet. Es war der vierte Test binnen zwei Wochen.

  • dpa
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