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US-Außenminister Pompeo zweifelt an Erfolg von Nahost-Friedensplan

Der US-Außenminister gibt dem lange angekündigten Nahost-Friedensplan kaum noch Erfolgschancen. US-Präsident Trump hält eine Friedenslösung hingegen weiter für möglich.
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Der US-Außenminister zweifelt am Erfolg des lange angekündigten Nahost-Friedensplans. Quelle: Reuters
Mike Pompeo

Der US-Außenminister zweifelt am Erfolg des lange angekündigten Nahost-Friedensplans.

(Foto: Reuters)

Washington US-Außenminister Mike Pompeo und Präsident Donald Trump haben die Erfolgschancen ihres lange angekündigten, aber bisher unveröffentlichten Nahost-Friedensplanes selbst in Zweifel gezogen. „Es kann sein, dass er zurückgewiesen wird“, sagte Pompeo nach einem Bericht der „Washington Post“. Der Zeitung liegt ein Tonband vor, das bei einem Treffen Pompeos mit jüdischen Führungspersönlichkeiten aufgenommen worden war.

„Wir tun unser Bestes, um dem Nahen Osten zu helfen, einen Friedensplan zu bekommen, und er kann Recht haben“, sagte Präsident Trump vor seiner Abreise nach London am Sonntag zu der Äußerung seines Außenministers. „Die meisten Leute würden das sagen.“ Er verstehe Pompeo, weil die meisten Menschen davon ausgingen, dass eine Friedenslösung nicht möglich sei. „Ich glaube, dass es wahrscheinlich möglich ist“, sagte Trump.

Die USA versuchen, eine Friedenslösung für das seit Jahrzehnten feindselige Nebeneinander von Israelis und Palästinensern zu finden. Allerdings lehnen die Palästinenser die Trump-Regierung inzwischen als Makler ab. Trump hatte eine ganze Reihe einseitig pro-israelischer Entscheidungen getroffen, etwa die Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt, die Verlegung der US-Botschaft in die auch von Palästinensern beanspruchte Stadt und die Anerkennung des israelischen Anspruchs auf die annektierten Golanhöhen.

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  • dpa
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