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US-Außenminister Pompeos Besuch bei Merkel „zurück auf dem Kalender“

Pompeo war vergangene Woche in Berlin erwartet worden – doch der US-Außenministerseinen sagte seinen Besuch bei Merkel und Maas kurzfristig ab. Das Treffen soll bald nachgeholt werden.
Update: 14.05.2019 - 02:32 Uhr Kommentieren
Außenminister Heiko Maas (links) hat sich am Rande des EU-Außenministertreffens mit Mike Pompeo getroffen. Quelle: dpa
Maas und Pompeo

Außenminister Heiko Maas (links) hat sich am Rande des EU-Außenministertreffens mit Mike Pompeo getroffen.

(Foto: dpa)

WashingtonUS-Außenminister Mike Pompeo will sein vor wenigen Tagen kurzfristig abgesagtes Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas in Berlin rasch nachholen. „Ich bedauere, dass ich nicht in der Lage war, mich mit Kanzlerin Merkel und meinem Kollegen Heiko Maas zu treffen“, sagte Pompeo am Montag (Ortszeit) in einem Interview mit dem US-Sender CNBC.

„Wir haben sie schon wieder eingeplant. Sie sind zurück auf dem Kalender“, sagte Pompeo, ohne jedoch ein konkretes Datum zu nennen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir das in den nächsten paar Wochen machen werden“, fügte er hinzu.

Pompeo war in Deutschland und darüber hinaus harsch dafür kritisiert worden, Kanzlerin Merkel kurzfristig versetzt zu haben und stattdessen einen Besuch in Bagdad anberaumt zu haben. In vielen Kommentaren war dies auch als Indiz für das deutlich abgekühlte Verhältnis zwischen Washington und Berlin gedeutet worden.

Sein unangekündigter Besuch im Irak habe die Unterstützung der USA für einen „souveränen, unabhängigen Irak“ signalisieren sollen, der nicht durch den Nachbarn Iran beeinflusst werde, teilte Pompeo nach der Absage an Deutschland mit. Hintergrund sind Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Pompeo hatte in der irakischen Hauptstadt den Präsidenten Barham Salih und den Ministerpräsidenten Adil Abd al-Mahdi getroffen.

Pompeo hatte am Montag auf dem Weg nach Russland wiederum völlig überraschend einen Zwischenstopp in Brüssel eingelegt und vertrauliche Gespräche mit Bundesaußenminister Heiko Maas und seinen Kollegen aus Frankreich und Großbritannien geführt. Kurz zuvor hatte es Berichte über angebliche Sabotageangriffe gegen Handelsschiffe im Golf von Oman geben. Betroffen waren demnach unter anderem zwei saudische Öltanker und der unter norwegischer Flagge fahrende Öltanker „Andrea Victory“.

Das US-Außenministerium hatte vor den Treffen Pompeos in Brüssel mitgeteilt, dieser werde sich mit europäischen Alliierten treffen, um die „jüngsten bedrohlichen Handlungen und Äußerungen“ des Irans zu diskutieren.

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  • dpa
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