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US-Geheimdienst CIA soll Senatsmitglieder ausgespäht haben

Der US-Geheimdienst CIA soll Mitarbeiter des Senats ausgespäht haben. Die Überwachung konzentrierte sich demnach vor allem auf die Untersuchung umstrittener Verhörmethoden der Behörde.
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Eingangshalle des CIA-Hauptsitzes in Langley in der Nähe Washingtons. Quelle: ap

Eingangshalle des CIA-Hauptsitzes in Langley in der Nähe Washingtons.

(Foto: ap)

Washington Der US-Auslandsgeheimdienst CIA steht im Verdacht, Mitarbeiter des Geheimdienstausschusses im Senat ausgespäht zu haben. Die demokratische Senatorin und Ausschussvorsitzende Dianne Feinstein bestätigte am Mittwoch entsprechende Medienberichte und erklärte, dass die CIA die Angelegenheit in einer internen Untersuchung prüfe.

Der „New York Times“ zufolge klinkte sich der Geheimdienst in das Computernetzwerk des Senats ein und überwachte Mitarbeiter, die an einem Gutachten über die Misshandlung von Terrorverdächtigen in Geheimgefängnissen der CIA schrieben. Der 6000 Seiten starke Bericht, der im Dezember 2012 vom Geheimdienstausschuss angenommen wurde, geht mit der CIA hart ins Gericht.

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Feinstein erklärte damals, dass der Einsatz von Verhörmethoden wie das sogenannte Waterboarding ein „schrecklicher Fehler“ gewesen sei. Beim Waterboarding wird das Ertrinken simuliert, Menschenrechtler stufen die Technik als Folter ein.

Die Überwachung durch den Geheimdienst sorgte im Senat für Empörung. „In einer Demokratie darf das nicht passieren“, sagte etwa der republikanische Senator John McCain. Sein demokratischer Kollege Mark Udall schrieb laut „New York Times“ einen Beschwerdebrief an Präsident Barack Obama. Das „beispiellose“ Vorgehen der CIA sei „unglaublich beunruhigend", beklagte er sich.

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  • afp
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2 Kommentare zu "US-Geheimdienst: CIA soll Senatsmitglieder ausgespäht haben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • da kann man dann mal das gefühl spüren wenn man sich ständig Gedanken darüber machen muss, "wer liest mit" und wie unangenehm das ist. Macht nichts!

  • Mc Cain sollte zuhause mal aufräumen bevor er in die Welt spaziert..... in "God´s Own Country, America" ist ne menge in den sprichwörtlich Binsen wie man im D Volksmund sagt, und anscheinend hat man "seine" Dienste und einige "Milliardäre" nicht ganz im griff...Wäre schön wenn der US Normal Bürger seiner Regierung mal mehr auf die Füße treten würde...zudem sinkt der Lebensstandart in den US für viele Rapide.. die Zahl der "Foodstamps" seit 2007 zeugen davon...

    Das zu ändern ist wichtiger für den einfachen Bürger, als die Geo Spielchen mancher "Denkfabriken" an Ost wie Westküste...^^