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US-Geheimdienst NSA soll Zugang zum Telekom-Netz haben

Einem Medienbericht zufolge verfügen sowohl die NSA als auch der britische Nachrichtendienst GCHQ über Zugänge zum Telekom- und Netcologne-Netz. Das soll aus Dokumenten von Edward Snowden hervorgehen.
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NSA soll Telekom-Zugang zur technischen Überwachung nutzen. Quelle: dpa

NSA soll Telekom-Zugang zur technischen Überwachung nutzen.

(Foto: dpa)

BerlinDer US-Geheimdienst NSA und der britische Nachrichtendienst GCHQ verfügen einem „Spiegel“-Bericht zufolge über verdeckte Zugänge in die Netze der Deutschen Telekom und des Kölner Anbieters Netcologne. Diese Zugangspunkte dienten der technischen Überwachung, berichtet das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf geheime Dokumente aus dem Archiv des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden.

Es verweist auf ein NSA-Programm mit dem Namen „Treasure Map“, mit dem das komplette Internet kartografiert werden solle. Ziel sei es, jedes mit dem Internet verbundene Gerät, „überall, jederzeit“ sichtbar zu machen, zitiert das Magazin aus einer Präsentation. Das Programm diene unter anderem der „Planung von Computerattacken“ und der „Netzwerk-Spionage“.

Dem Bericht zufolge wollten sich NSA und GCHQ dazu nicht äußern. Die Telekom und Netcologne gaben demnach an, Nachforschungen betrieben, aber bislang keine verdächtigen Vorrichtungen oder Datenverkehre festgestellt zu haben. „Der Zugriff ausländischer Geheimdienste auf unser Netz wäre völlig inakzeptabel“, sagte Telekom-Sicherheitschef Thomas Tschersich dem Magazin.

„Wir gehen jedem Hinweis auf eine mögliche Manipulation nach. Zudem haben wir die deutschen Sicherheitsbehörden eingeschaltet.“

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  • rtr
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1 Kommentar zu "US-Geheimdienst: NSA soll Zugang zum Telekom-Netz haben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die amerikanische NSA und das britische GCHQ haben offenbar Zugriff auf das Netz der Deutschen Telekom+andere Firmen.Das bedeutet das alle Telefongespraeche abgehoert+gespeichert werden koennen,inkl. von Politikern,Geschaeftsleuten,Wissenschaftlern,Geheimdienstlern, Entscheidungstraegern.Das ist hoechst unwuenschenswert fuer den deutschen Staat+verursacht jaehrlich minimal 60 Milliarden an WirtschaftsSchaden (200 Milliarden fuer die ganze EU). Diese Ueberwachungsprogramme sind ein Spiegel der Aussenpolitik dieser Laender,mit anderen Worten wenn man im Ausland viel Aggression ausuebt,hat man ueberall,selbst in seinem eigenen Land viel zu fuerchten. Fuer CDU als groessten USA-Freund+Schutzherr deutscher Industrie muss das sehr peinlich sein.Spionagefreudige Staaten muss man verbieten sich zu nahe an Parlamentgebaeuden+Finanzzentren niederzulassen+deren Gebaeuden mit riesigen Stoeranlagen umhuellen.In Kommunikationsmittel+Internet+Vernetzungen+ Digitalinfrastruktur muss die EU selbststaendig werden,und wenn man andere US-OpferLaender (China,Russland,Rest Asien,Afrika,SuedAmerika) dafuer gewinnen kann,ist mit einem Schlag die US-Hegemonie vorbei.Dies alles laesst das Schlimmste vermuten fuer den Freihandelsvertrag worin man eingezwungen wird+woran keine Kritik geuebt werden darf.Wichtige wirtschaftliche EUGesetze werden ausser Kraft gesetzt.EU wird total USGrosskonzernen+USWallstreetbanken ausgeliefert