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US-Geheimdienstchef Coats „Zentrum Europas wandert nach Frankreich“

Der US-Geheimdienstchef sieht Deutschlands Einfluss in Europa schwinden. Frankreich könnte sich zum politischen Stabilitätsanker entwickeln – auch aufgrund der Bundestagswahl.
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Der US-Geheimdienstchef war von 2001 bus 2005 Botschafter in Deutschland. Quelle: AFP
Dan Coats

Der US-Geheimdienstchef war von 2001 bus 2005 Botschafter in Deutschland.

(Foto: AFP)

Washington In Europa verschiebt sich die Macht nach Ansicht des obersten Geheimdienstlers der USA von Deutschland nach Frankreich. „Es scheint, als wandere das europäische Gravitationszentrum nach Frankreich“, sagte der nationale Geheimdienstdirektor der USA, Dan Coats, am Dienstag in einer Kongressanhörung. Die Ergebnisse der jüngsten Wahlen und der politischen Entwicklung untermauerten diese Annahme, sagte Coats.

In Zukunft erwarteten die Geheimdienste weitere Versuche Russlands, Mittel- und Osteuropa zu destabilisieren, sagte Coats. Ohne einzelne Länder beim Namen zu nennen, warnte er vor einem demokratischen Niedergang in Osteuropa. Dort würden Institutionen wie die Gerichtsbarkeit und Nachrichtenmedien gezielt angegriffen. Coats war von 2001 bis 2005 US-Botschafter in Deutschland.

  • dpa
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