Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

US-Gesundheitsreform Republikaner kommen gegen Obamacare nicht weiter

Im Wahlkampf hatte Donald Trump versprochen die Gesundheitsreform Obamacare wieder aufzuheben. Vor der zweiwöchigen Frühlingspause des Kongresses wird es aber keinen Gesetzentwurf zum Umbau der Reform mehr geben.
Kommentieren
Zahlreiche Menschen nehmen im März in Los Angeles (USA) an einer Demonstration gegen die Geplante Gesundheitsreform von US-Präsident Trump teil. Quelle: dpa
Demonstrationen gegen Gesundheitsreform in den USA

Zahlreiche Menschen nehmen im März in Los Angeles (USA) an einer Demonstration gegen die Geplante Gesundheitsreform von US-Präsident Trump teil.

(Foto: dpa)

Washington Die Republikaner von US-Präsident Donald Trump kommen bei ihrem neuen Anlauf zum Umbau der Gesundheitsreform Obamacare nicht so schnell voran wie erhofft. Ein Gesetzentwurf werde diese Woche nicht mehr zustande kommen, sagte der Abgeordnete Chris Collins, ein Trump-Verbündeter von der gemäßigten Tuesday Group im Repräsentantenhaus am Mittwoch. „Wir werden morgen ohne einen Deal nach Hause fahren“, sagte er. Der Kongress verabschiedet sich Ende der Woche in eine zweiwöchige Frühlingspause. Am Montag hatten die Republikaner einen neuen Versuch gestartet mit dem Ziel, noch möglichst diese Woche einen neuen Entwurf zur Abstimmung zu bringen.

Die Verhandlungen seien an Forderungen der konservativen Seite gescheitert, sagte Collins. Das zeigt, dass die Kluft zwischen moderaten Republikanern wie der Tuesday Group und Konservativen wie dem Freedom Caucus offenbar noch groß ist. Wegen des Flügelstreits kam ein Plan des ranghöchsten Republikaners im Repräsentantenhaus, Paul Ryan, nicht einmal zur Abstimmung. Den Gemäßigten gingen die Maßnahmen zu weit, den Konservativen nicht weit genug. Millionen Amerikaner liefen Gefahr, ihre Krankenversicherung zu verlieren.

Ryan sagte am Mittwoch, die Republikaner hätten sich keine Frist für einen neuen Versuch gesetzt. Die Gespräche seien bislang sehr produktiv. „Wir können daran noch für Wochen arbeiten. Wir haben Zeit, um das zu lösen.“ Trump hatte im Wahlkampf versprochen, Obamacare aufzuheben. Der Rückzug des Gesetzentwurfs Ende März war für ihn eine schwere Schlappe.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
Startseite

Mehr zu: US-Gesundheitsreform - Republikaner kommen gegen Obamacare nicht weiter

0 Kommentare zu "US-Gesundheitsreform: Republikaner kommen gegen Obamacare nicht weiter"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.