US-Haushaltsstreit OECD kritisiert vorläufige Lösung

Die vorläufige Lösung im amerikanischen Haushaltsstreit findet OECD-Chef Guirra äußerst unzureichend für die Weltwirtschaft. Er warnte davor, dass die kommenden Monate sehr schwierig werden würden.
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Jose Angel Gurria, Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Quelle: Reuters

Jose Angel Gurria, Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

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Panama-Stadt Die OECD hat die Einigung im US-Haushaltsstreit als ungenügend kritisiert.

Die Übereinkunft zwischen Demokraten und Republikanern habe keine Lösungen gebracht, sagte der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Jose Angel Gurria, am Freitag vor Journalisten in Panama-Stadt. "Es wurde keine weitreichende Entscheidung getroffen."

Die beiden Parteien im Kongress hatten sich am Mittwochabend in letzter Minute auf einen Kompromiss geeinigt, der eine Zahlungsunfähigkeit der USA zwar abwendet.

Die dazu notwendige Anhebung der Schuldenobergrenze wurde aber so angesetzt, dass sie nur die Zeit bis zum 7. Februar überbrückt.

Und auch der Übergangsetat für die Regierung ist zeitlich befristet, nämlich bis Mitte Januar. Die kommenden drei Monate würden "für uns alle" sehr schwierig werden, sagte Gurria.

Der Etatstreit hatte die internationalen Finanzmärkte wochenlang in Atem gehalten. Ohne eine Einigung hätten die USA nach Angaben des Finanzministeriums in Washington am Donnerstag voraussichtlich das Schuldenlimit erreicht. Sie hätten dann keine neue Schulden mehr machen dürfen. Experten hatten für diesen Fall weitreichende negative Folgen für die Weltwirtschaft befürchtet.

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