US-Politik Pakistan bestellt US-Botschafter wegen Trump-Tweet ein

Aus Protest gegen Twitter-Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump, hat Pakistan den amerikanischen Außenminister zum Gespräch einbestellt. Dem südasiatischen Land missfällt die Kritik aus dem Weißen Haus.
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„Pakistan hat die US-Führung für dumm verkauft“

IslamabadAus Protest gegen kritischen Tweet von US-Präsident Donald Trump hat Pakistan den amerikanischen Botschafter ins Außenministerium einbestellt. Die US-Botschaft bestätigte das Treffen, das bereits am Montag stattfand. Außenminister Khawaja Asif wies Trumps Kritik zudem öffentlich zurück. Der Präsident habe immer wieder Pakistan im Visier, tatsächlich aber gehe es um Fehler der USA in Afghanistan, wo die Amerikaner sich in eine Sackgasse hineinmanövriert hätten, sagte er am Dienstag dem Sender Geo TV. Trump ziele mit seinen Tweets gegen Pakistan und den Iran auf innenpolitische Wirkung. Das Verhältnis der beiden Verbündeten gilt seit längerem als angespannt.

Trump hatte am Montag via Twitter erklärt, die USA hätten Pakistan in den vergangenen 15 Jahren dummerweise mit mehr als 33 Milliarden Dollar unterstützt. Aber Pakistan habe nichts als Lügen und Täuschungen geliefert und die US-Führung für dumm verkauft. „Sie bieten Terroristen Zuflucht, die wir in Afghanistan mit nur wenig Hilfe jagen. Damit ist Schluss!“

Ein Mitarbeiter des Nationalen US-Sicherheitsrates hatte am Montag gesagt, das Präsidialamt werde geplante Hilfen im Volumen von 255 Millionen Dollar zunächst nicht auszahlen. Die „New York Times“ hatte am Freitag berichtet, Hintergrund sei offenbar, dass Pakistan den USA Zugang zu einem Inhaftierten mit Taliban-Verbindungen verweigere, der eventuell Informationen zu einer US-Geisel in der Region geben könnte.

Die USA verdächtigen Pakistan, das militante islamistische Netzwerk Hakkani zu unterstützen, das mit den Taliban in Afghanistan verbündet ist. Die Taliban haben in Afghanistan im vergangenen Jahr weitere Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht und mehrere schwere Anschläge verübt.

In Pakistan wollte Ministerpräsident Shahid Khagan Abbasi am Dienstag mit Vertretern seines Kabinetts zusammenkommen, um über Trumps Tweet zu beraten. Am Mittwoch wollen sich die höchsten Vertreter aus Politik und Militär dazu treffen. Außenminister Asif erklärte, Pakistan benötige die US-Hilfe nicht.

Pakistan hat den Vorwurf mangelnder Unterstützung wiederholt zurückgewiesen und erklärt, es habe zahlreiche Militäroperationen gestartet, um militante Gruppen zu vertreiben. Dabei habe das Land mehr als die USA gelitten. Bei Anschlägen seien seit 2001 rund 17.000 Pakistaner getötet worden. Die Atommacht Pakistan gilt als wichtiger US-Verbündeter im Kampf gegen islamistische Extremisten.

  • rtr
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  • Nur die EU-Loser geben Geld ohne Gegenleistung, Herr Trump hingegen setzt sich für die USA ein und deren Bürger. Wie schnell es zu einen "Pakistanischen Frühling" kommen kann,weiß der "Arabische Frühling".

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