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US-Pornodarstellerin Stormy Daniels verklagt Trump wegen Verleumdung

Laut dem US-Präsidenten soll es nie eine Affäre mit der US-Pornodarstellerin gegeben haben - in einem Tweet spricht er von Betrug. Nun verklagt ihn Stormy Daniels erneut.
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Stephanie Clifford hat den US-Präsidenten Donald Trump vor einem Bundesgericht in Manhattan erneut verklagt. Quelle: AP
Stormy Daniels

Stephanie Clifford hat den US-Präsidenten Donald Trump vor einem Bundesgericht in Manhattan erneut verklagt.

(Foto: AP)

WashingtonDie Pornodarstellerin Stormy Daniels hat US-Präsident Donald Trump wegen Verleumdung verklagt. Daniels, die bürgerlich Namen Stephanie Clifford heißt, verwies am Montag vor einem Bundesgericht in Manhattan auf einen Tweet des Präsidenten vom 18. April.

Darin bezog sich Trump auf ein Phantombild eines Mannes, der sie 2011 im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Affäre zwischen dem Präsidenten und ihr bedroht haben soll.

Der Mann habe nie existiert, schrieb Trump und sprach von einem Betrug. „Eine Zeichnung Jahre später über einen nicht existierenden Mann. Absoluter Schwindel, bei dem die Fake-News-Medien für dumm verkauft werden (aber sie wussten es)!“ Eine Stellungnahme des Präsidenten oder seiner Anwälte lag zunächst nicht vor. Nach seiner Darstellung gab es nie eine Affäre.

In der Klage wird erklärt, der Trumps Tweet sei „falsch und verleumderisch“. Die Pornodarstellerin, die bürgerlich Stephanie Clifford heißt, fordert einen Geschworenenprozess und Entschädigung in nicht genannter Höhe. Ihr Anwalt Michael Avenatti sagte am Montag: „Wir haben vor, Herrn Trump beizubringen, dass man sich nicht einfach Dinge über jemanden ausdenken und diese ohne ernsthafte Konsequenzen verbreiten kann.“

Daniels hatte Trump bereits Anfang März in Los Angeles verklagt. Sie führte an, eine Vereinbarung zum Stillschweigen über die angebliche Affäre sei nichtig, weil Trump sie nicht selbst unterzeichnet habe. Es stehe ihr daher frei, Details über die Beziehung öffentlich zu machen.

Trumps Anwalt Michael Cohen zahlte der Darstellerin während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 nach eigenen Angaben 130.000 Dollar. Seitdem hat die Bundesermittlungsbehörde FBI Cohens Büros und Wohnräume durchsucht.

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