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US-Präsident Mit diesem Tweet scherzt Trump über möglichen Grönland-Kauf

Mit einem provokanten Foto witzelt der US-Präsident über einen möglichen Grönland-Kauf. Die Reaktionen darauf driften auseinander.
Update: 20.08.2019 - 17:31 Uhr 1 Kommentar
Trump scherzt auf Twitter über Grönland-Kauf Quelle: AP
Donald Trump

Das Interesse des US-Präsidenten an Grönland ist echt.

(Foto: AP)

Düsseldorf Donald Trump facht die Debatte um seinen ersehnten Grönland-Kauf weiter an. Wenige Tage nachdem er sein Interesse an der Insel bekundet hatte, erlaubte sich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter einen Scherz. Dort postete er in der Nacht zu diesem Dienstag eine Fotomontage, die sein pompöses, goldenes Trump International Hotel Las Vegas an der Küste Grönlands inmitten bunter Holzhäuser zeigt. „Ich verspreche, Grönland das nicht anzutun“, fügte er hinzu.

Grönlands Ministerpräsident Kim Kielsen bekräftigte am Dienstag nach Trumps Kaufinteresse, die Arktisinsel stehe nicht zum Verkauf. Gegenüber der Nachrichtenagentur AP betonte er, Trumps Idee sei „nichts, über das man Witze macht“.

In den sozialen Netzwerken geht das provokante Foto viral. Knapp 42.000 Menschen haben es bei Twitter bereits geteilt. Sein Posting stößt dabei auf geteilte Meinung. Während einige Nutzer den Humor des US-Präsidenten loben und Trump als „tollen Typen“ bezeichnen, hagelt es auch Kritik an seinen Äußerungen.

Auch sein Sohn Eric Trump postete die Fotomontage mit der Überschrift „Grönland in zehn Jahren“ auf Instagram und scherzt über den Kauf der Insel. „Ich weiß ja nicht, was ihr davon haltet, aber ich liebe die Idee, Grönland zu kaufen“, spottet der 35-Jährige.

Obgleich die Fotomontage ein Scherz ist: Trump Interesse an der autonomen Arktisinsel ist echt. Grönland könne für die USA strategisch interessant sein, begründet der US-Präsident. Gegenüber dem „Wall Street Journal“ sagte er, die Insel besitze natürliche Ressourcen und sei wegen ihrer Lage nordöstlich von Kanada geostrategisch bedeutend.

Auch für Dänemark sei der Verkauf Grönlands vorteilhaft, sagte Trump. Denn die Insel, ein autonomes Territorium Dänemarks, bringe dem Königreich jedes Jahr Verluste. „Im Grunde wäre es ein großes Immobiliengeschäfte“, so der US-Präsident. Die Absage allerdings ließ nicht lange auf sich warten. „Selbstverständlich steht Grönland nicht zum Verkauf“, twitterte der grönländische Ministerpräsident Kim Kielsen am Wochenende.

Mehr: In Grönland und Dänemark löst das Interesse des US-Präsidenten an der Arktis-Insel Kopfschütteln aus. Doch Trump scheint tatsächlich an einem Kauf interessiert zu sein.

Mit Agenturmaterial.

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1 Kommentar zu "US-Präsident: Mit diesem Tweet scherzt Trump über möglichen Grönland-Kauf"

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  • Warum sperrt Twitter nicht auch den Account des "wirklichen Donald Trump"? Das wäre doch mal ein Vorteil für die ganze Welt!

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