US-Präsident Obama für zweite Amtszeit vereidigt

US-Präsident Barack Obama ist am Sonntag für seine zweite Amtszeit vereidigt worden. Er legte den Eid im kleinen Kreis im Weißen Haus ab. Die öffentlichen Feierlichkeiten finden am Montag statt.
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Obama legt Amtseid ab

WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat offiziell seine zweite Amtszeit angetreten. Rund zweieinhalb Monate nach seinem Wahlsieg gegen den Republikaner Mitt Romney wurde der 51 Jahre alte Demokrat am Sonntag in Washington vereidigt. Vier weitere Jahre darf Obama nun regieren. Danach darf er sich laut Gesetz nicht erneut für das Präsidentenamt bewerben.

Bei strahlendem Sonnenschein legten Obama und Biden am Sonntag einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten auf dem Nationalfriedhof in Arlington (US-Bundesstaat Virginia) nieder. Biden war ebenfalls am Sonntag vereidigt worden. Später nahmen der Präsident und seine First Lady Michelle Obama an einem Gottesdienst teil.

Der oberste Richter des Landes, John Roberts, nahm dem ersten schwarzen Präsidenten der Vereinigten Staaten den Amtseid bei einer kurzen Zeremonie im „Blue Room“ des Weißen Hauses ab. Daran nahmen nur Obamas Ehefrau Michelle und seine beiden Töchter teil. Die öffentliche Vereidigung auf den Stufen des Kapitols vor Hunderttausenden Menschen ist für diesen Montag geplant. Dann hält Obama auch seine mit Spannung erwartete Antrittsrede.

Bei der Vereidigung - wie von der Verfassung vorgesehen am 20. Januar vor 12.00 Uhr mittags - hob Obama die rechte Hand zum Schwur und sprach die Eidesformel: „Ich, Barack Hussein Obama, schwöre feierlich, dass ich das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten getreulich verwalten und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften erhalten, schützen und verteidigen will. So wahr mir Gott helfe.“ Seine linke Hand legte er dabei auf die Familienbibel.
Die Verfassung der USA verlangt, dass der Amtseid am 20. Januar abgelegt wird. Traditionell wird aber seit 1821 vermieden, die öffentlichen Feierlichkeiten zur Amtseinführung auf einen Sonntag zu legen. Deshalb werden Obama und sein Vize Joe Biden am Montag vor dem Capitol in einer großen Zeremonie ein zweites Mal vereidigt. Rechtlich bindend sind jedoch die Schwüre am Sonntag. Biden hatte ihn am Morgen (Ortszeit) gesprochen.

In Washington wird das historische Ereignis der Amtseinführung traditionsgemäß mit einem Riesenspektakel gefeiert. Insgesamt werden zu den Feiern bis zu 800.000 Menschen erwartet. Schon am Wochenende herrschte in der US-Hauptstadt der Ausnahmezustand. Zahlreiche Straßen in der Hauptstadt waren abgesperrt. Rund 13.000 Soldaten kümmern sich um die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf.

Festival im Herzen von Washington
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