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US-Präsident Trump: Handelsstreit mit China wird „ziemlich kurz“ sein

Der US-Präsident ist der Meinung, China wolle „sehr gerne einen Deal machen“. Zudem rechnet er nicht mit Vergeltungsmaßnahmen, obwohl die USA den Konflikt zuletzt verschärft haben.
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Handelskrieg mit USA & China: Trump geht von schneller Einigung aus Quelle: AP
Donald Trump und Xi Jinping

Der US-Präsident und sein chinesischer Amtskollege streben eine gütliche Einigung im Handelsstreit an.

(Foto: AP)

Morristown US-Präsident Donald Trump geht nach eigenen Angaben von einer baldigen Beilegung des Handelskonflikts mit China aus. „Ich denke, dass wir eine sehr gute Diskussion mit China führen. Sie wollen sehr gerne einen Deal machen“, sagte Trump am Donnerstag vor Journalisten in Morristown. „Ich denke, je länger das geht, umso stärker werden wir ... Ich habe das Gefühl, dass das ziemlich kurz laufen wird“, fügte er mit Blick auf den Konflikt hinzu.

China hatte zuvor erklärt, auf die von den USA angedrohten höheren Zölle mit Gegenmaßnahmen reagieren zu wollen. Gleichzeitig setzt Peking aber noch auf eine gütliche Einigung: Man könne durch Dialog auf der Grundlage gegenseitigen Respekts eine für beide Seiten annehmbare Lösung finden, sagte eine Außenamtssprecherin.

Trump sagte, er rechne nicht mit Vergeltungsmaßnahmen Chinas. Er hatte Anfang August den Zollkonflikt trotz einer neuen Verhandlungsrunde verschärft und angekündigt, auf Importe aus China im Volumen von 300 Milliarden Dollar einen zehnprozentigen Sonderzoll zu erheben. Er stört sich am riesigen Defizit seines Landes im Handel mit der Volksrepublik und wirft der Regierung in Peking vor, sich nicht an Zusagen zu halten.

Allerdings soll die Einführung der neuen Zölle auf chinesische Güter wie Laptops und Mobiltelefone zunächst noch einmal verschoben werden. Sie sollten eigentlich ab September greifen. Beide Seiten haben sich in dem Konflikt bereits gegenseitig mit Strafzöllen überzogen. Trump hatte den Zollstreit angezettelt, weil er China unfaire Handelspraktiken vorwirft.

Mehr: Der Präsident der Vereinigten Staaten schaltet sich erstmals in die Hongkong-Krise ein. Parallel erhöht China den Druck auf die Demonstranten.

  • rtr
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