US-Präsident Trump „Ich will einen starken Dollar sehen“

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos war Kritik an der derzeitigen Dollarschwäche laut geworden. Dem will US-Präsident Donald Trump entgegenwirken und widerspricht seinem Finanzminister Mnuchin.
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US-Präsident Donald Tump will die US-Währung wieder stärker sehen. Quelle: AFP
Dollarschwäche

US-Präsident Donald Tump will die US-Währung wieder stärker sehen.

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DavosUS-Präsident Donald Trump hat klargestellt, dass seine Wirtschaftspolitik weiterhin auf einen „starken Dollar“ ausgerichtet sei. Äußerungen seines Finanzministers Steven Mnuchin, die auf eine Abkehr von diesem Kurs schließen ließen, seien aus dem Zusammenhang gerissen worden, sagte Trump am Donnerstag in Davos.

Mnuchin hatte am Mittwoch gesagt, ein schwächerer Dollar sei „offenkundig gut für uns“. Daraufhin fiel der Kurs der Währung prozentual so tief wie seit sieben Monaten nicht mehr.

Am Donnerstag bemühte sich Mnuchin dann um eine Relativierung seiner Äußerungen. Seine Kommentare seien ausgewogen gewesen und er habe lediglich betont, dass die US-Regierung kurzfristig nicht über den Dollar-Kurs besorgt sei. Trump sagte am Donnerstag dem US-Sender CNBC, der Dollar sollte auf „der Stärke des Landes beruhen. Letztendlich will ich einen starken Dollar sehen.“ Der Dollar legte daraufhin zu, die Wall Street gab indes einen Teil ihrer Tagesgewinne wieder ab.

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, wo Trump sich derzeit aufhält, war Kritik an der Dollarschwäche geäußert worden. Italiens Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan hatte erklärt, es sei besonders besorgniserregend, wenn die USA den Kurs des Dollar zu sehr herunterredeten. Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire forderte, Währungen sollten die wirkliche Stärke einer Volkswirtschaft widerspiegeln. Dies sei die Position der sieben führenden Industrienationen (G7) und er hoffe, dies gelte auch weiterhin, sagte Le Maire mit Blick auf die Dollarschwäche. 

Während Trump sich nach einem starken Dollar sehnt, hoffen die Währungshüter in Europa, dass der Euro nicht noch weiter steigt. Denn ein starker Kurs der Gemeinschaftswährung würde tendenziell die Inflation bremsen, die ohnehin noch weit von der Zielmarke der EZB entfernt liegt. Doch es gibt auch Stimmen, die auf der März-Sitzung eine Diskussion darüber erwarten, ob aus dem geldpolitischen Ausblick die Option gestrichen werden soll, die billionenschweren Anleihenkäufe im Notfall erneut auszuweiten.

Die EZB hatte die Option einst in den Ausblick aufgenommen, als der Währungsraum in eine gefährliche Abwärtsspirale bei Preisen, Löhnen und Investitionen - in der Fachwelt Deflation genannt - zu geraten drohte. Dies ist inzwischen nicht mehr der Fall. Die meisten Investoren rechnen nicht mehr mit einer erneuten Ausweitung der Käufe.

  • rtr
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  • "Dann darfst Du keine Schulden machen!"

  • Hat Trump den Dollar schon ins Fitnessstudio geschickt?

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