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US-Präsident Trump kritisiert EU-Klagen gegen Facebook, Alphabet und Amazon

Der US-Präsident übt Kritik am Vorgehen der EU-Wettbewerbskommissarin – und will US-Tech-Konzerne lieber von den eigenen Behörden verklagen lassen.
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Der US-Präsident hat seine Kritik an EU-Wettbewerbskommissarin Vestager erneuert. Quelle: Reuters
Donald Trump

Der US-Präsident hat seine Kritik an EU-Wettbewerbskommissarin Vestager erneuert.

(Foto: Reuters)

Washington Das Vorgehen der Europäischen Union gegen US-Konzerne wie Google, Amazon und Facebook ist erneut auf massive Kritik durch Präsident Donald Trump gestoßen. Gegen EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager holte der US-Präsident zum verbalen Schlagabtausch aus.

„Sie hasst die USA mehr als jede andere Person, die ich kennengelernt habe“, sagte Trump am Mittwoch dem US-Sender Fox. „Was sie (damit) unserem Land antut. Sie verklagt alle unsere Unternehmen.“ Wenn, dann sollten die USA derartige Klagen anstrengen „und vielleicht werden wir das tun“. Die EU verklage hingegen nahezu jeden und mache es unmöglich, Geschäfte zu machen, so der Präsident weiter.

Trump wiederholte zudem seinen Vorwurf, dass soziale Medien Konservative diskriminierten. „Sie sollten verklagt werden“, sagte er. Der Präsident spielte damit auf seine bereits seit längerer Zeit vorgetragene Kritik an Technologiekonzernen und Sozialen Netzwerken an. Firmen wie Facebook oder Twitter würden von Demokraten geleitet.

Nutzern würden es so erschwert werden, etwa seinem Twitter-Account zu folgen. „Was sie mir angetan haben, ist unglaublich. Ich habe Millionen Follower auf Twitter, aber sie machen es Nutzern sehr schwer, mir zu folgen. Und sie machen es mir noch schwerer, meine Nachrichten zu verbreiten“, sagte Trump.

Ein Sprecher von Twitter bestätigte, dass einige Follower von prominenten Accounts von Zeit zu Zeit gelöscht werden, wenn der Verdacht besteht, dass es sich um Fake-Accounts handelt. Google und Facebook kommentierten Trumps Äußerungen nicht. Die Aktien von US-Tech-Konzernen gerieten nach Trumps Aussagen unter Druck.

Wettbewerbshüter in Europa und den USA ermittelten in den vergangenen Jahren bereits mehrfach gegen die Großkonzerne. Zuletzt verhängte die EU-Kommission etwa gegen die Google-Mutter Alphabet ein Bußgeld von 1,5 Milliarden Euro, weil das Unternehmen seine marktbeherrschende Stellung missbraucht haben soll. Insidern zufolge wollen die US-Wettbewerbsbehörden die Marktmacht und Praktiken von Facebook, Apple, Google und Amazon prüfen.

Im Juli plant das Weiße Haus in Washington ein Gipfeltreffen mit den Chefs der großen sozialen Netzwerke. Dabei sollen Chancen und Herausforderungen der Entwicklung der digitalen Welt besprochen und analysiert werden.

Mit Material von Reuters.

Mehr: Darum haben US-Firmen einen Vorsprung vor europäischen Unternehmen. Europas Top 500 im Vergleich.

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2 Kommentare zu "US-Präsident: Trump kritisiert EU-Klagen gegen Facebook, Alphabet und Amazon"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ist verhandelbar wenn VW, Bayer, Deutsche Bank etc kuenftig in D prozessiert werden!

  • Zukünftig werden wir Herrn Trump und sein Gefolge fragen müssen,
    wen wir in der EU oder in Deutschland anklagen dürfen.
    Man sollte Herrn Trump und sein Gefolge anklagen, es gibt genug Vertragsbrüche!!!!
    Aber die deutsche Elite der Anwälte verklagen lieber die Polizisten, die sich gegen
    fremde Gewalt zur Wehr setzen.

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