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US-Präsident Trump schickt nach Protesten Nationalgarde nach Wisconsin

Seit Tagen gibt es Ausschreitungen gegen Polizeigewalt in dem Bundesstaat. In Absprache mit dem Gouverneur werden dort jetzt Bundesbeamte und Nationalgardisten eingesetzt.
26.08.2020 Update: 27.08.2020 - 04:26 Uhr 1 Kommentar
Der US-Präsident hat die Nationalgarde nach Wisconsin geschicht. Quelle: AFP
Donald Trump

Der US-Präsident hat die Nationalgarde nach Wisconsin geschicht.

(Foto: AFP)

Washington Nach tagelangen Protesten gegen Polizeigewalt in Wisconsin schickt US-Präsident Donald Trump die Nationalgarde in den Bundesstaat im Mittleren Westen. In Absprache mit dem Gouverneur von Wisconsin, Tony Evers, würden jetzt Bundesbeamte und Nationalgardisten eingesetzt, twitterte Trump am Mittwoch. Sie sollten für Recht und Ordnung sorgen.

„Präsident Trump verurteilt Gewalt in jeglicher Form und glaubt, dass wir alle Amerikaner vor Chaos und Gesetzlosigkeit schützen müssen“, sagte Kayleigh McEnany, Sprecherin des Weißen Hauses am Mittwoch. Daher seien rund 1000 Soldaten der Nationalgarde und über 200 Strafverfolgungsbeamte, darunter Agenten des FBI, zur Ünterstützung auf dem Weg in die Stadt Kenosha, ergänzte McEnany.

Zuvor schrieb die Sprecherin des Justizministeriums, Kerri Kupec, auf Twitter, dass die Entsendung der Beamten „die staatlichen und lokalen Strafverfolgungsbehörden bei der Reaktion auf die Unruhen und Ausschreitungen unterstützen.“ Kenosha könne nach Bedarf mit zusätzlichen Bundesmitteln versorgt werden.

In der Stadt kommt es zu Ausschreitungen, seit ein Polizist am Sonntag dem 29-jährigen Jacob Blake mehrfach aus nächster Distanz in den Rücken geschossen hatte. Blake ist nach Aussage seiner Familie zumindest vorübergehend gelähmt. Er soll nach Angaben der Ermittlungsbehörden ein Messer in seinem Fahrzeug gehabt. Das habe Blake den Polizisten zuvor „an einem bestimmten Punkt“ gesagt so der Generalstaatsanwalt von Wisconsin. In dem Auto seien keine weiteren Waffen gefunden worden.

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    Bei den Protesten gegen Polizeigewalt gegen Schwarze kam es den Behörden zufolge am Mittwochmorgen (Ortszeit) zu einer Schießerei, bei der drei Personen getroffen wurden, zwei davon tödlich. Ein Video in den sozialen Medien zeigte eine Schießerei zwischen Zivilisten.

    Dabei stürmen mehrere Menschen auf einen Mann mit einem Gewehr zu, während dieser auf sie schießt. Einem Gericht zufolge wurde in diesem Zusammenhang inzwischen ein 17-Jähriger verhaftet.

    Der Polizeichef von Kenosha, Daniel Miskinis, sagte, man sei dabei, festzustellen, ob der 17-Jährige der Schütze aus dem Video sei. Der Teenager trat auf seinen – inzwischen zum Teil gelöschten – Accounts in sozialen Medien der Website „Buzzfeed“ zufolge als Unterstützer der Polizei und von Trump in Erscheinung.

    Mehr: Wie Trump das Weiße Haus in eine Wahlkampf-Bühne verwandelt.

    • rtr
    • dpa
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    1 Kommentar zu "US-Präsident: Trump schickt nach Protesten Nationalgarde nach Wisconsin"

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    • Der Polizeichef sagte außerdem, dass der 17 Jährige das "Gewehr" mitnahm "um das Problem zu lösen" ("...took an AR-15 to a protest, to resolve the issues...").
      Bei dem "Gewehr" handelt es sich um ein AR-15 welches bis zu 900 Schuss auf die Minute abgeben kann.

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