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US-Präsident Trump schreibt Putin einen Brief – und schlägt Kooperation gegen Terror vor

Der Gipfel zwischen Trump und Putin wurde weltweit diskutiert – die Lage ist angespannt. Jetzt greift der US-Präsident zu ungewöhnlichen Maßnahmen.
Update: 08.08.2018 - 19:58 Uhr Kommentieren
Nach dem Gipfel in Helsinki wurde der US-Präsident stark kritisiert. Quelle: Reuters
Putin und Trump

Nach dem Gipfel in Helsinki wurde der US-Präsident stark kritisiert.

(Foto: Reuters)

Moskau, Washington Bei seinem Besuch in Moskau hat US-Senator Rand Paul nach eigenen Angaben einen Brief von Präsident Donald Trump an die Regierung von Kremlchef Wladimir Putin überreicht. Er habe die Ehre gehabt, einen Brief von Trump an Putins Administration zu überbringen, schrieb Paul am Mittwoch auf Twitter.

Das Weiße Haus erklärte dagegen, es habe sich um ein Empfehlungsschreiben gehandelt, das Trump auf Wunsch des Senators zur Verfügung gestellt habe. „In dem Brief erwähnte der Präsident Themen von Interesse, die Senator Paul mit Präsident Putin diskutieren wollte.“

Paul hatte erklärt, das Schreiben unterstreiche die Notwendigkeit einer Kooperation gegen Terroristen, eines Dialogs der Parlamente beider Länder und einer Wiederaufnahme des kulturellen Austauschs.

Der Kreml bestätigte, dass „auf diplomatischen Kanälen“ ein Brief eingegangen sei. Man habe sich aber noch nicht damit beschäftigt, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. Trump und Putin hatten sich Mitte Juli zu einem Gipfel in Helsinki getroffen. Der US-Präsident wurde danach stark kritisiert, weil er sich Putins Aussage zu eigen machte, Moskau habe sich nicht in die US-Präsidentschaftswahl 2016 eingemischt.

Das Verhältnis zwischen den USA und Russland ist so zerrüttet wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Moskauer Zeitung „Kommersant“ veröffentlichte am Mittwoch den angeblichen Entwurf neuer, tiefgreifender Wirtschaftssanktionen des US-Senats gegen Russland. Auch wenn die Echtheit nicht sofort bestätigt werden konnte, schwächte das Papier den russischen Rubel im Moskauer Börsenhandel. In Washington hatten Senatoren den Entwurf vergangene Woche angekündigt.

  • dpa
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