Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

US-Präsident Trump will trotz Revolte-Gerüchten an Vize-Justizminister Rosenstein festhalten

Seit Wochen wird über eine mögliche Entlassung Rosensteins spekuliert. Doch nun beteuert Trump, ihn nicht feuern zu wollen – vorerst.
08.10.2018 - 21:55 Uhr Kommentieren
Er hat die Aufsicht über die Russland-Untersuchungen des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller. Quelle: AP
Rod Rosenstein

Er hat die Aufsicht über die Russland-Untersuchungen des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller.

(Foto: AP)

Washington US-Präsident Donald Trump hat – zumindest vorerst – Spekulationen ein Ende gesetzt, er wolle den für die Russland-Untersuchungen zuständigen Vizejustizminister Rod Rosenstein feuern. Auf die Frage, ob er vorhabe, Rosenstein zu entlassen, sagte Trump am Montag in Washington: „Nein, das habe ich nicht vor. Nein.“

Aus dem Weißen Haus hieß es, Trump habe sich auf einem anschließenden Flug zu einer Veranstaltung nach Florida an Bord der Regierungsmaschine mit Rosenstein und anderen zu einem 45-minütigen Gespräch zusammengesetzt. Der Vizejustizminister begleitete Trump zu einer Tagung von Polizeichefs in Orlando.

In seiner Rede dort sagte Trump später, er habe ein „sehr gutes Gespräch“ mit Rosenstein geführt. Näher äußerte sich der US-Präsident nicht. Er spielte aber an auf das große Medieninteresse an der Personalie: „Das ist zu einer großen Geschichte geworden, Leute.“

Gerüchte um Rosenstein-Rücktritt – Trump kündigt Gespräch an

Seit Wochen wird über eine mögliche Entlassung Rosensteins spekuliert. Hintergrund war ein Bericht der „New York Times“, wonach Rosenstein intern vorgeschlagen haben soll, Trump heimlich abzuhören und einen Prozess zur vorzeitigen Absetzung des Präsidenten in Gang zu setzen. Rosenstein hatte den Bericht dementiert. Trump hatte aber erklärt, er wolle sich mit Rosenstein treffen, um zu hören, was er zu sagen habe. Das Gespräch war mehrfach verschoben worden.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Aus dem Weißen Haus hieß es, Trump und Rosenstein hätten bei ihrem Gespräch unter anderem über die Tagung in Florida geredet und über Belange der Strafverfolgungsbehörden. Mit dabei sei neben anderen Stabschef John Kelly gewesen. Rosenstein hat die Aufsicht über die Russland-Untersuchungen des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller, die Trump unter Druck setzen. Das Team untersucht, ob es im Präsidentschaftswahlkampf 2016 Absprachen des Trump-Lagers mit Russland gegeben hat.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: US-Präsident - Trump will trotz Revolte-Gerüchten an Vize-Justizminister Rosenstein festhalten
    0 Kommentare zu "US-Präsident: Trump will trotz Revolte-Gerüchten an Vize-Justizminister Rosenstein festhalten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%