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US-Präsident will gegen ideologische Extremisten kämpfen Bush rechtfertigt Terrorwarnungen

US-Präsident Bush hat die Kritik an den jüngsten Terrorwarnungen erneut zurückgewiesen. Zugleich erklärte er, künftig nicht mehr gegen Terrorismus, sondern gegen ideologische Extremisten kämpfen zu wollen.

HB BERLIN.

Die Bezeichnung Kampf gegen den Terrorismus hat nach Meinung von US-Präsident George W. Bush ausgedient. Bei einem Journalistenkongress am Freitag in Washington erklärte er, es sei besser zu sagen «Kampf gegen ideologische Extremisten, die nicht an freie Gesellschaften glauben und Terror als Waffe einsetzen, um das Gewissen der freien Welt zu erschüttern». Damit meine er vor allem die Extremisten im Irak, fügte er hinzu.

Bush verwahrte sich überdies erneut gegen Kritik an den Terrorwarnungen vom Wochenende. Es sei die Pflicht der Regierung, auf Geheimdienstinformationen über die Gefährdung von Menschenleben entsprechend zu reagieren, sagte er.

Die Warnungen vor etwaigen Terroranschlägen betrafen Finanzinstitutionen in Washington, New York und Newark. Eines der Objekte, die besonders gesichert wurden, ist das Hochhaus der Prudential in Newark im Staat New Jersey. Um das Gebäude wurden aus Furcht vor einem Anschlag Metallzäune gezogen, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Der stellvertretende Minister für Innere Sicherheit, James Loy, sagte demnach der Agentur, es gebe Beweise, dass die Zentrale der Prudential im Januar von Unbekannten eingehend fotografiert worden sei.

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