US-Präsidentschaftswahlen Joe Biden erwägt weiter Kandidatur

Noch erwägt US-Vizepräsident Joe Biden, ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur gegen Hillary Clinton in den Ring zu treten. Die galt bislang als klare Favoritin. Wird ihr die E-Mail-Affäre jetzt zum Verhängnis?
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Wer geht für die Demokraten ins Rennen um das Amt des US-Präsidenten: Vizepräsident Joe Biden oder Ex-First-Lady Hillary Clinton? Quelle: ap
Joe Biden und Hillary Clinton

Wer geht für die Demokraten ins Rennen um das Amt des US-Präsidenten: Vizepräsident Joe Biden oder Ex-First-Lady Hillary Clinton?

(Foto: ap)

WashingtonUS-Vizepräsident Joe Biden erwägt nach Angaben aus dem Weißen Haus in Washington weiterhin eine Präsidentschaftskandidatur. „Ich nehme an, dass er noch etwa einen Monat darüber nachdenken will und dann eine Entscheidung bekanntgibt“, erklärte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, am Montag (Ortszeit).

Der Demokrat Biden hatte zuvor erklärt, gegen Ende des Sommers darüber entscheiden zu wollen, ob er in das Rennen um die Präsidentschaft einsteigt. Die Wahl findet im November 2016 statt.

Bislang gilt die frühere Außenministerin und ehemalige First Lady Hillary Clinton als große Favoritin für die demokratische Präsidentschaftskandidatur. Allerdings brachte die Nutzung einer privaten E-Mailadresse für den Dienstgebrauch während ihrer Zeit als Außenministerin ihr Kritik ein.

Ihr Weg nach (fast) ganz oben
US-Demokratin Hillary Rodham Clinton
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Sie könnte die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika werden: Hillary Clinton gilt längst als Favoritin für die US-Präsidentschaftswahl 2016 – dabei hat sie bisher noch nicht einmal ihre Kandidatur bekannt gegeben.

Als eindeutiges Indiz für eine Kandidatur gilt ihr Bestseller „Hard Choices“
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Wie ein „Vorspiel für eine Kandidatur“ lese sich die Biografie von 2014, so das Urteil der New York Times. Die dazugehörige PR-Kampagne gleiche „einer beschleunigenden militärischen Operation“.

Bewunderung für Merkel
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In „Hard Choices“ schreibt die ehemalige US-Außenministerin auch über ihre Erfahrungen mit Staatschefs aus der ganzen Welt. Für die Bundeskanzlerin empfindet sie tiefe Bewunderung – und wird gern mit ihr verglichen.

Hillary Clinton genießt große Beliebtheit nicht nur bei US-Bürgern
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Bei Twitter hat sie 2,93 Millionen Follower, das Facebook-Profil „Ready for Hillary“ verzeichnet knapp 2,2 Millionen Fans. Nicht wenige davon stammen aus dem Ausland.

Präsidentschaftsvorwahlen 2008
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Die ehemalige First Lady hatte sich bereits 2008 als Kandidatin der Demokraten aufstellen lassen und sich einen langen Vorwahlkampf mit ihrem Parteikollegen Barack Obama geliefert.

Unterstützung für Obama
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Schließlich jedoch unterlag Clinton in der eigenen Partei und unterstützte Barack Obama später im Präsidentschaftswahlkampf.

Popularitätsschub als Außenministerin
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Forbes rankte sie 2011 als Nummer 16 der einflussreichsten Menschen der Welt; bis heute ist sie für Forbes die Nummer 6 der mächtigsten Frauen. Besonders als Außenministerin unter Obama von 2009 bis 2013 konnte Clinton ihre Popularität steigern.

Während Clinton im Präsidentschaftswahlkampf 2008 dem heutigen Amtsinhaber Barack Obama unterlag, war Biden bereits zwei Mal Präsidentschaftskandidat und fuhr beide Male bittere Niederlagen ein.

Obama hielt sich mit Äußerungen über demokratische Kandidaten bislang zurück. Earnest schloss aber nicht aus, dass der Präsident letztlich entscheiden werde, ob er Clinton oder Biden unterstützt.

  • afp
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