Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

US-Präsidentschaftswahlkampf Trump ärgert sich über Umfragetief: „Ich werde verdammt noch mal nicht gegen Joe Biden verlieren“

Umfragen zufolge liegt Biden, der wahrscheinliche Präsidentschaftskandidat der Demokraten, vor Trump. Dieser soll seinen Unmut darüber an seinen Beratern ausgelassen haben.
30.04.2020 - 07:59 Uhr Kommentieren
Der US-Präsident wetterte er werde „verdammt nochmal nicht gegen Joe Biden verlieren“. Quelle: AP
Donald Trump

Der US-Präsident wetterte er werde „verdammt nochmal nicht gegen Joe Biden verlieren“.

(Foto: AP)

Washington US-Präsident Donald Trump ist vor seinen höchsten politischen Beratern wegen schlechter Umfrageergebnisse aus der Haut gefahren. „Ich werde verdammt noch mal nicht gegen Joe Biden verlieren“, wetterte der Präsident vergangene Woche mit Bezug auf den früheren Vizepräsidenten, der als wahrscheinlicher Kandidat der Demokraten bei der Präsidentschaftswahl im November gilt. Das bestätigten fünf Menschen mit Kenntnis über zahlreiche hitzige Telefongespräche.

Gleichzeitig traue er nach eigenen Worten den Umfragen nicht. „Ich glaube den Umfragen nicht“, sagte Trump am Mittwoch in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Die Amerikaner seien schlau. „Und ich glaube nicht, dass sie einen Mann nehmen, der inkompetent ist.“ Biden sei in den vergangenen 30 Jahren erfolglos gewesen. „Alles was er je gemacht hat, war schlecht. Seine Außenpolitik war ein Desaster“.

Die Umfrageergebnisse des Organisationsgremiums der Republikaner, des Republican National Committee, zeigten, dass die Unterstützung für Trump in umkämpften Staaten im Zuge der Coronakrise nachgelassen hat. Während die Zahl der Toten in den USA steigt und große Teile der Wirtschaft am Boden liegen, wird die Reaktion der Regierung auf die Pandemie vermehrt kritisiert.

Den Quellen zufolge bekam insbesondere Trumps Wahlkampfmanager Brad Parscale sein Fett weg, der als Überbringer der schlechten Nachrichten herhielt. Trump dementierte die Vorfälle um kurz nach Mitternacht auf Twitter. Er habe Parscale kürzlich nicht angeschrien: „Er macht einen großartigen Job.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Joe Biden war erst jahrzehntelang Senator und dann unter Trumps Vorgänger Barack Obama Vizepräsident. Eine Umfrage von Reuters/Ipsos ergab diese Woche, dass 44 Prozent der registrierten Wähler hinter Biden stehen und 40 Prozent hinter Trump.

    Mehr: Die Demonstrationen in den USA gegen den Corona-Lockdown werden zum Kulturkampf. Manch einer glaubt sogar, dass das Virus aus einem US-Biowaffenlabor stammt.

    • ap
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: US-Präsidentschaftswahlkampf - Trump ärgert sich über Umfragetief: „Ich werde verdammt noch mal nicht gegen Joe Biden verlieren“
    0 Kommentare zu "US-Präsidentschaftswahlkampf: Trump ärgert sich über Umfragetief: „Ich werde verdammt noch mal nicht gegen Joe Biden verlieren“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%