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Rod Rosenstein und Jeff Sessions

Das Personalkarussell in der US-Regierung dreht sich weiter.

(Foto: Reuters)

US-Regierung Nach Sessions verlässt offenbar auch sein Vize Rosenstein das US-Justizministerium

Rod Rosenstein geht laut Berichten als US-Vizejustizminister. Demnach wird er seinen Posten aufgeben, sobald der Senat Sessions Nachfolger bestätigt.
Update: 09.01.2019 - 15:25 Uhr Kommentieren

WashingtonMehrere Wochen nach der Ablösung von US-Justizminister Jeff Sessions wird offenbar auch dessen Stellvertreter Rod Rosenstein das Ministerium verlassen. Das berichten die Nachrichtenagentur AP und Reuters sowie die „Financial Times“ (FT) unter Berufung auf informierte Kreise. Vizejustizminister Rosenstein wird demnach seinen Posten aufgeben, sobald Sessions Nachfolger William Barr vom Senat für das Amt bestätigt sei.

Barr muss sich kommende Woche den Fragen der Senatoren im Justizausschuss stellen. Sobald er dort und im Plenum bestätigt wird, darf er sein Amt antreten. Das könnte noch im Januar passieren.

Rosenstein hatte laut Reuters-Insidern geplant, nur zwei Jahre Vize-Minister zu sein. Er sei nicht zu einem Rücktritt gezwungen worden.

Trumps Sprecherin Sarah Sanders bestätigte Rosensteins Amtsaufgabe auf Anfrage der Nachrichtenagentur nicht. Sanders sagte, dass sie noch nicht mit Rosenstein gesprochen habe. Sie sei sich aber sich, dass weder der US-Präsident noch das Präsidialamt Rosenstein aus dem Amt drängen wolle.

Trump selbst äußerte sich bisher noch nicht direkt in der Öffentlichkeit zu der Personalie. Am Mittwochnachmittag twitterte er, dass die USA in vielerlei Hinsicht ein gutes Land seien – unter anderem weil das Militär umstrukturiert werde. Gut möglich, dass es sich bei dem Post um eine Anspielung auf die Berichte über Rosensteins Amtsaufgabe handelt.

Zuletzt attackierte Trump Rosenstein mehrfach wegen der Russland-Ermittlungen. Rosenstein übernahm 2017 die Aufsicht und ernannte Sonderermittler Robert Mueller als Leiter der Untersuchung, nachdem sich der damalige Justizminister Jeff Sessions in der Angelegenheit für befangen erklärt hatte.

Trump entließ Sessions kurz nach der Kongresswahl im vergangenen November und setzte Matt Whitaker als kommissarischen Justizminister ein. Dieser übernahm die Aufsicht über Muellers Ermittlungen. Daran entzündete sich scharfer Protest, weil Whitaker die Untersuchung kritisiert hatte.

Mueller geht dem Verdacht einer mutmaßlichen Einmischung Russlands in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 nach und möglicher Verbindungen zu Trumps Wahlkampfstab. Russland hat die Vorwürfe zurückgewiesen, ebenso wie Trump, der die Ermittlungen als „Hexenjagd“ kritisierte.

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