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US-Regierung Trump hebt Sanktionen gegen russischen Alu-Giganten Rusal auf

Die US-Regierung hat die Strafmaßnahmen gegen den russischen Aluminium-Giganten Rusal aufgehoben. Miteigentümer Oleg Deripaska bleibt jedoch auf der Sanktionsliste.
Update: 28.01.2019 - 11:20 Uhr Kommentieren
Der russische Konzern wird von der Sanktionsliste gestrichen. Quelle: Reuters
Aluminium-Barren

Der russische Konzern wird von der Sanktionsliste gestrichen.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Die US-Regierung hat, gegen den Widerstand der Demokraten, die Sanktionen gegen den russischen Aluminium-Giganten Rusal aufgehoben. Auch Strafmaßnahmen gegen andere Firmen, die in Verbindung zu dem Oligarchen Oleg Deripaska stehen, wurden beendet, teilte das US-Finanzministerium am Sonntag mit.

Deripaska hatte sich zuvor verpflichtet, seine Anteile an der Investmentgesellschaft En+, über die er den Energieversorger EuroSibEnergo und den Aluminiumproduzenten Rusal kontrollierte, deutlich herunterzufahren. Bereits im Mai war er von seinem Posten als Aufsichtsratsvorsitzender von Rusal zurückgetreten.

Im April hatten die USA Sanktionen gegen Deripaska verhängt. Die Amerikaner werfen ihm und anderen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahestehenden Personen vor, versucht zu haben, den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 zu manipulieren. Die Aktie von Rusal verlor nach Ankündigung der Sanktionen drastisch an Wert. Die nun erfolgte Aufhebung ließ die Papiere, die derzeit noch in Hongkong gehandelt werden, am Montag um fast zehn Prozent steigen.

Deripaska selbst bleibt weiterhin auf der Sanktionsliste. Von den Ausschüttungen seiner Unternehmen bekommt er keinen Cent. Das Geld wird auf ein Sperrkonto eingezahlt, auf das der Oligarch keinen Zugriff hat.

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