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US-Regierung uneins über ABC-Waffen in Irak Powell weiß nichts über ABC-Waffen in Irak

US-Außenminister Powell hat offenbar Zweifel an der Existenz von ABC-Waffen in Irak. Zumindest räumte er ein, nichts darüber zu wissen – noch nicht.

HB BERLIN. Die US-Regierung vertritt unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der Existenz von Massenvernichtungswaffen in Irak. Der Sprecher des Weißen Hauses, Scott McClellan, vertritt nach wie vor den Standpunkt Washingtons, wonach Irak zum Zeitpunkt des Krieges ABC-Waffen besessen habe. US-Außenminister Colin Powell zog diese Behauptung am Samstag hingegen in Zweifel.

Auf Aussagen des am Freitag zurückgetretenen US-Waffeninspekteurs David Kay angesprochen, der nach eigenen Worten nicht vom Besitz großer Mengen chemischer oder biologischer Waffen durch den Irak überzeugt ist, sagte Powell: «Die Antwort auf diese Frage ist, wir wissen es noch nicht».

Powell erklärte auf dem Weg in die georgische Hauptstadt Tiflis, es habe etliche Fragen gegeben, die beantwortet werden müssten, vor allem, um welche Stoffe und welche Mengen es sich gehandelt habe.

Die US-Regierung hatte den Irak-Krieg vor allem mit der Existenz von Massenvernichtungswaffen im Irak begründet. Der Sprecher der US-Regierung, Scott McClellan, erklärte noch am Freitag, Washington halte an seiner Aussage fest, dass der Irak zum Zeitpunkt des Krieges Massenvernichtungswaffen besessen habe. Es sei lediglich eine Frage der Zeit, bis sie gefunden seien.

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