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US-Sanktionen Die Türkei hält an Gasimporten aus dem Iran fest

Trump droht Länder, die mit dem Iran Handel treiben, ebenfalls mit Sanktionen zu belegen. Bei der Türkei wirken diese Drohungen offenbar nicht.
08.08.2018 - 12:31 Uhr Kommentieren
Die Türkei hält an Gasimporten aus dem Iran fest Quelle: Reuters
Iranisches Gas

Der Iran glaubt nicht daran, dass sie aufgrund Donald Trumps Sanktionen kein Gas mehr exportieren können.

(Foto: Reuters)

Ankara/Beirut Die Türkei will trotz der US-Sanktionen weiter Erdgas aus dem Iran importieren. Energieminister Fatih Donmez sagte am Mittwoch, man halte an dem mit Teheran vereinbarten langfristigen Handelsvertrag fest. Dieser sehe die die Lieferung von 9,5 Milliarden Kubikmetern Gas vor und laufe noch bis 2026.

Am Dienstag waren die von US-Präsident Donald Trump verhängten neuen Sanktionen gegen das islamistisch regierte Land in Kraft getreten.

Trump hat wiederholt auch anderen Ländern mit Bestrafung bedroht, sollten sie weiterhin mit dem Iran Geschäfte machen. Die neuen Sanktionen sind Teil des Vorhabens der US-Regierung, den Iran zu Verhandlungen über ein schärferes Abkommen über sein Atomprogramm zu zwingen.

Dieses soll anders als das von den USA im Mai aufgekündigte Abkommen auch das iranische Raketenprogramm sowie die aggressive Politik des Landes in der Region thematisieren. Der Iran unterstützt zahlreiche von anderen Ländern als terroristisch eingestufte Bewegungen, darunter die Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon.

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    Auch im Jemen-Konflikt spielt die Schiiten-Theokratie eine wichtige Rolle durch die Unterstützung der Huthi-Rebellen.

    Irans Außenminister Mohammad Dschawad Sarif gab sich unterdessen erneut zuversichtlich, dass das Land seine Exporte trotz der Sanktionen fortsetzen könne. Die USA könnten mit ihrer „simplizistischen und unmöglichen Idee“ keinen Erfolg haben, zitierte ihn eine iranische Zeitung.

    Die USA sollten nicht glauben, dass der Iran kein Öl mehr exportieren könne, während anderen dies möglich sei, sagte Sarif. Dies werde "Konsequenzen haben", drohte er, ohne diese weiter auszuführen.

    • rtr
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