Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

US-Strafzölle China will im Handelsstreit auch künftig nicht klein beigeben

Donald Trump spricht von möglichen weiteren Strafmaßnahmen für chinesische Exporte in die USA. China droht vorsorglich mit Gegenschlägen.
Kommentieren
Der Handelsstreit zwischen China und den USA könnte schon bald in die nächste Runde gehen. Quelle: dpa
Containerschiff in Qingdao

Der Handelsstreit zwischen China und den USA könnte schon bald in die nächste Runde gehen.

(Foto: dpa)

PekingChina hat im Handelsstreit mit den USA erneut mit Vergeltungsmaßnahmen für weitere Zollerhöhungen durch Präsident Donald Trump gedroht.

Wenn die USA darauf beharren, eine weitere Runde von Zöllen auf chinesische Produkte zu verhängen, wird China auf jeden Fall Gegenmaßnahmen ergreifen, um seine legitimen Rechte und Interessen zu schützen“, sagte Außenministeriumssprecher Geng Shuang am Montag. US-Unternehmen fürchteten, dass China sich dabei nicht auf Zölle beschränkt.

Trump hatte am Freitag gesagt, er erwäge US-Strafmaßnahmen für chinesische Exporte in sein Land im Umfang von weiteren 267 Milliarden Dollar (231 Milliarden Euro). Bereits jetzt gelten US-Zölle von 25 Prozent auf chinesische Waren im Wert von 50 Milliarden Dollar. Außerdem bereitet die US-Regierung Abgaben auf chinesische Exporte von 200 Milliarden Dollar vor.

Bislang hat die Volksrepublik ihrerseits mit Zöllen im gleichen Umfang auf US-Ausfuhren nach China reagiert. Weil das Land aber einen deutlichen Exportüberschuss gegenüber den USA hat, ist dies nicht unbegrenzt möglich.

US-Unternehmen, die in China aktiv sind, fürchten deshalb, dass ihnen die Behörden dort ihre Geschäfte mit bürokratischen Methoden erschweren, etwa indem sie ihnen Lizenzen verweigern oder wegen Steuer- oder Monopolvergehen gegen sie ermitteln. Geng hatte schon im Juni mit „umfassenden Maßnahmen“ gedroht, ohne konkret zu werden.

Im vergangenen Jahr hatten chinesische Bürokraten die südkoreanische Einzelhandelskette Lotte‘s zur Aufgabe gezwungen. Lotte‘s hatte der südkoreanischen Regierung einen Golfplatz verkauft, auf dem diese ein von China heftig kritisiertes Raketenabwehrsystem stationieren will. Die chinesischen Behörden schlossen daraufhin die meisten von Lotte‘s 99 Supermärkten in der Volksrepublik.

Brexit 2019
  • ap
Startseite

Mehr zu: US-Strafzölle - China will im Handelsstreit auch künftig nicht klein beigeben

0 Kommentare zu "US-Strafzölle: China will im Handelsstreit auch künftig nicht klein beigeben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.