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US-Umweltbehörde EPA-Chef wegen Kontakten zu Lobbyisten in Bedrängnis

Die US-Umweltbehörde EPA gerät wegen Kontakten zu einem Lobbyisten in Bedrängnis. Die Kontakte seien enger gewesen als bisher bekannt.
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USA: EPA-Chef wegen Kontakten zu Lobbyisten in Bedrängnis Quelle: AP
Scott Pruitt

Der EPA-Chef beteuert er habe sich nicht falsch verhalten.

(Foto: AP)

WashingtonDeutlich engere Kontakte mit einem Lobbyisten als bisher bekannt bringen die US-Umweltbehörde EPA in Bedrängnis. Das legen überarbeitete Erklärungen des Washingtoner Lobbyunternehmens Williams & Jensen offen. Sie zeigen, dass ihr früherer Vorsitzender J. Steven Hart die EPA im Auftrag von Coca-Cola sowie einem Schweinefleischproduzenten und einer Finanzaufsichtsbehörde Puerto Ricos kontaktiert hat. Harts Ehefrau hat eine Wohnung auf dem Capitol Hill zum Schnäppchenpreis an EPA-Chef Scott Pruitt vermietet.

Pruitt hat bislang dementiert, dass Hart seine Behörde im Jahr 2017 umworben habe. Die am Freitag eingereichten Unterlagen von Williams & Jensen zeigen dagegen, dass Hart sehr wohl für das Jahr als Lobbyist registriert war. Das Unternehmen hat die Daten überarbeitet, nachdem die E-Mails von Hart sowie Kalendereinträge und weitere Dokumente überprüft worden waren.

Hart wurde zur vorzeitigen Pensionierung gezwungen, nachdem an die Öffentlichkeit gelangt war, dass der EPA-Chef für ungewöhnlich niedrige 50 Dollar pro Nacht in der luxuriösen Wohnung untergekommen ist. Pruitt beteuert, er habe sich nicht falsch verhalten. Hart sei vielmehr ein persönlicher Freund aus seinem Heimatbundesstaat Oklahoma.

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