US-Verteidigungsministerium „IS muss besiegt werden“

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat schließen die USA auch Angriffe auf IS-Stellungen in Syrien nicht aus. Gleichzeitig warnte Pentagonchef Chuck Hagel vor der bisher nicht gekannten Schlagkraft des IS.
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„IS ist mehr als eine Terror-Organisation“

WashingtonUS-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als extreme Bedrohung für die Vereinigten Staaten bezeichnet. „Es ist weit mehr als eine Terrorgruppe“, sagte Hagel am Donnerstag im Pentagon-Hauptquartier in Washington auf einer Pressekonferenz mit Generalstabschef Martin Dempsey. Sie sei „so hoch entwickelt und gut finanziert wie keine andere“, ihre militärische Schlagfähigkeit sei „jenseits von allem, was wir kennen“.

Der Minister schloss nicht aus, auch Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien in Betracht zu ziehen. „Wir denken über alle Optionen nach“, sagte er auf konkrete Nachfrage eines Reporters.

Laut Generalstabschef Martin Dempsey könne die Terrorgruppe nicht bezwungen werden, ohne sie auch in Syrien anzugreifen. Daraus ergebe sich aber nicht unbedingt die Notwendigkeit neuer US-Luftangriffe. Das Problem müsse vielmehr von Washington und regionalen Partnern diplomatisch, politisch und militärisch angegangen werden, sagte Dempsey.

Der Kampf müsse auf beiden Seiten der „quasi nicht existierenden Grenze“ zwischen dem Irak uns Syrien geführt werden, sagte Dempsey weiter. „Das wird passieren, wenn wir ein Bündnis in der Region haben, das die Aufgabe übernimmt, IS langfristig zu besiegen“, sagte Dempsey mit Blick auf die internationale Gemeinschaft. Luftangriffe seien aber nur ein kleiner Teil der dafür notwendigen Werkzeuge. Er wolle aber nicht ankündigen, dass die USA sie ausführen würden, betonte er.

Das militärische US-Vorgehen gegen den Islamischen Staat beschränkt sich bislang auf den Irak, doch mehren sich besorgte Stimmen, dass dessen Kämpfer von sicheren Häfen in Syrien aus ihren Einflussbereich im Nachbarland ausdehnen.

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22 Kommentare zu "US-Verteidigungsministerium: „IS muss besiegt werden“"

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  • Sie haben nichts, deshalb schreien Sie.

  • Herr net shadow,
    bitte klären sie mich auf, ihre Antwort verwirrt mich.
    Was möchten sie zum Ausdruck bringen?
    Irritationen über ihre Antwort halten leider an.

    Danke

  • Mann, sind Sie blind? Aber ev. lesen Sie nur die Überschriften, in den Artikeln über die IS in letzten Tagen alleine hier im HB waren mehrere Geldquellen genannt. In anderen Presse-Erzeugnissen ebenso.

    Oh, ich vergaß, das sind ja alles "Systemmedien".... Aber wenn es Sie wirklich interessiert, sind Sie sicher in der Lage, noch irgendwelche die-Wahrheit-und-nichts-als-die-Wahrheit-Blogs zu identifizieren.

  • Das ist leider wirklich so! In Haiti nennen die sagen sie, dass sie die Republik der Hilfsorganisationen sind! Es gibt dort so viele Helfer, dass diese den Wohnraum und die Nahrungsmittel den Einheimischen WEGKAUFEN! Die massive Zahl an Hilfsorganisationen, verdient sich dort eine goldene Nase, während sie Leid über die Bevölkerung bringen! Ja, es ist wirklich so, auch wenn es unglaublich ist, Hilfsorganisationen sind an einer verschäfrung des Leides interessiert, weil die damit Geld verdienen! Ähnliches beobachten wir auch in der Pharmaindustrie, oder den völlig nutzlosen und schädigenden Operationen, die unsere "helfenden" Ärtze hier vollziehen.

  • net shadow

    Sind Sie Asiate? Eher nicht.

    Die Schäden des westlichen Bildungssystem sind bei Ihnen doch offensichtlich.

  • Ich wundere mich, dass in der öffentlichen Diskuddion immer nur von Flächenkämpfen gegen Isis etc die Rede ist. M. E. dürfte es genügend immer und konsequent die Köpfe der Organisation auszuschalten. Mit den heutigen Methoden der Kommunikationsüberwachung, Sattellitenbildern etc muss es doch möglich sein die entsprechenden Lokalitäten auszuspähen und dann mit Drohnen oder regulären Luftangriffen auszuschalten.
    Weiterhin wundert mich, dass in den Medien keine Szenarien über die Situation Westeuropas 2-5 Jahre nach Etablierung der IS geschidert werden. Erpressung Terrorangriffe heimkehrender Kämmpfer mit deutschem Pass dürften doch dann an der Tagesordnung sein. Keine U-bahn, kein Intercity, kein Flugzeug dürfte dann noch sicher sein.
    Im Übrigen schäme ich mich für die Bundesregierung und unsere Parlamentarier, die offensichtlich den Genozid aussitzen wollen, die nichts hören, nichts sehen undnichts tun wollen. Alle aus Angst umdie eigene Performance. Bei Röttgen glaube ich, dass der schon heute durch IS-Leute erpresst wird. Die meisten IS-Kämpfer aus Deutschland kommen ja aus seiner Region.

    Otto Dest

  • Haben Sie eine Quelle?

  • Herr net shadow,

    Ich möchte mich bedanken, dass sie aus meinen Gedanken nur dass herausnehmen was für sie gerade passt, dies ist üblich für Menschen, die keine eigene Meinung haben.
    Es ist auch bezeichnend dafür, dass sie sich hinter einem Pseudonym verstecken müssen, Hauptsache sie können beleidigen.

  • Dan machen Sie halt mal die Augen auf!

  • Solange wir, die Deutschen, den Islam massiv fördern, unterstützen wie hr. Gauck, Hr. Wulff und fr. Käßmann, müssen wir damit lerben. Warum nehmen wir geschleuste, nicht in Frieden leben wollende Personen auf? Warum werden deise nicht sofort zurückgesandt? Warum lassen wir es zu, das Kinder (bis 18) hierher kommen können? Es ist Aufgabe der Eltern, Politiker(nicht Deutsche) für Frieden und Lebensunterhalt auf zu kommen!

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