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US-Vorschlag Erdogan will nicht auf russisches Raketensystem S-400 verzichten

Der türkische Präsident bleibt beim russischen Waffensystem. Er setzt auf Vielseitigkeit – und sein Land bleibt vom Kampfflugzeug F35 ausgeschlossen.
14.11.2019 - 17:10 Uhr 2 Kommentare
Die Türkei hat bei der russischen Technik zugeschlagen. Quelle: AP
Raketensystem bei der Verladung

Die Türkei hat bei der russischen Technik zugeschlagen.

(Foto: AP)

Istanbul Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach eigenen Angaben dem US-Vorschlag, das russische Raketenabwehrsystem S-400 abzuschaffen, eine Absage erteilt. „Davon, dass wir von den S-400 ablassen und uns vollständig den Patriots zuwenden, kann keine Rede sein“, sagte Erdogan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu auf seinem Rückflug aus den USA am Donnerstag. Erdogan hatte sich am Mittwoch mit US-Präsident Donald Trump in Washington getroffen.

Den Vorschlag, auf das russische Raketenabwehrsystem zu verzichten, sei eine „Verfügungsgewalt über unsere Souveränitätsrechte“, sagte Erdogan. Er betonte, dass er auch das US-Abwehrsystem Patriots erwerben wolle, zusätzlich zu den S-400. „Ich will, dass sowohl Amerika als auch Russland meine Freunde sind. Darum bemühen wir uns“, sagte er.

Der Streit um das Raketenabwehrsystem belastet die Beziehungen zwischen der Türkei und den USA seit langem. Die USA befürchten, dass Russland über das empfindliche Radar des Waffensystems an Daten über die Fähigkeiten des US-Kampfjets F-35 gelangt.

Ankara war Partner beim Bau des Kampfjets und wollte zahlreiche der Flugzeuge kaufen. Wegen des Rüstungsdeals mit Moskau haben die USA die Türkei aus dem F-35 Programm ausgeschlossen.

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    Mehr: Die Türkei kauft das Raketenabwehrsystem S-400 von Russland. Der Vorgang ist eng verknüpft mit den Ereignissen in Syrien. Eine Übersicht.

    • dpa
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    2 Kommentare zu "US-Vorschlag: Erdogan will nicht auf russisches Raketensystem S-400 verzichten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ist auch um einiges praktischer, wenn man die bestellte Ware auch geliefert bekommt. Zudem noch funktionsfähig. Da könnte uns in Deutschland schon einer vor Neid abgehen.

      Ich wäre auch für eine Ausweitung des deutschen Militärbudgets, so wie die Amis das immer fordern, und die Ware dann bitte bei deutschen oder russischen Firmen einkaufen. Aber nur mit konkreten Lieferfristen und Preisvereinbarungen, und konkret festgeschriebenen Vertragsverletzungsstrafen.

    • Gute Entscheidung von Erdogan. Abwehrsysteme dienen zur Verteidigung und das russische
      ist sicher sehr viel billiger als das amerikanische. Kampfjets dienen zur Agression, kann man
      darauf verzichten und spart viel Geld, das anderwaerts notwendig gebraucht wird.

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