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US-Vorwahlen Trump holt sich fünf weitere Staaten

Fünf weitere US-Bundesstaaten hat der republikanische Immobilien-Milliardär Trump in der Tasche. Seine demokratische Konkurrentin Clinton holt sich vier. Ein Showdown zwischen beiden im November scheint sicher zu sein.
27.04.2016 Update: 27.04.2016 - 06:56 Uhr
Der republikanische Präsidentschaftskandidat gewinnt weiter Land bei den US-Vorwahlen am Dienstag. Quelle: AP
Siegeszug

Der republikanische Präsidentschaftskandidat gewinnt weiter Land bei den US-Vorwahlen am Dienstag.

(Foto: AP)

Washington/Philadelphia Im US-Vorwahlkampf bleiben die Favoriten Donald Trump und Hillary Clinton klar auf Kurs: Der umstrittene Republikaner deklassierte bei den Abstimmungen in Pennsylvania, Connecticut, Rhode Island, Delaware und Maryland seine Gegner Ted Cruz und John Kasich. Damit siegte Trump in allen fünf Staaten im Nordosten der USA, in denen seine Partei am Dienstag Vorwahlen abhielt.

Bei den Demokraten setzte sich Hillary Clinton in Pennsylvania, Delaware, Maryland und Connecticut gegen ihren Rivalen Bernie Sanders durch. Dieser konnte in Rhode Island einen Achtungserfolg verbuchen.

Clinton und Trump sind durch ihre Siege einem Showdown in einem Hauptwahlkampf ein großes Stück nähergekommen. Ihre innerparteilichen Gegner wollen allerdings weiterkämpfen.

Wer macht die besten Selfies?
Platz 4: Ted Cruz
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Der republikanische Präsidentschaftskandidat Ted Cruz landet bei den US-Vorwahlen aktuell auf Platz Zwei – hinter Donald Trump. In unserem Selfie-Ranking ist Cruz die Nummer 4, weil...

(Foto: Reuters)
Ted Cruz
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... er weitaus weniger Selfies macht als seine Konkurrenten, so unser Eindruck. Zudem lässt Cruz sich eher fotografieren, als dass er das Smartphone selbst zum Einsatz bringt.

(Foto: Reuters)
Platz 3: Bernie Sanders
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Der 74-jährige Demokrat belegt Platz 3 im Selfie-Ranking. Seine Unterstützer zücken oft iPhone und Co., um sich mit Sanders abzulichten.

(Foto: AP)
Bernie Sanders
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Vor allem junge Fans wollen immer öfter mit Sanders ein Foto machen, wenn sie ihn nach einer Wahlkampfveranstaltung treffen.

(Foto: Reuters)
Nummer 2: Donald Trump
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Er polarisiert. Viele US-Amerikaner stehen Trump skeptisch gegenüber, andere finden ihn super. In aller Munde ist der Unternehmer aus New York jedenfalls.

(Foto: AP)
Donald Trump
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Deshalb machen viele seiner Anhänger ein Selfie mit ihm, so wie...

(Foto: AP)
U.S. Republican presidential candidate Donald Trump poses for a selfie with a young audience member onstage at a campaign rally in Portsmouth
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... dieses junge Mädchen nach einer Veranstaltung von Trump in Portsmouth, New Hampshire. Auf ihrem T-Shirt steht gedruckt „Love is a song“ (dt.: Liebe ist ein Lied). Ob sie weiß, wie Trump zur Nächstenliebe steht?

(Foto: Reuters)

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    Trump hat nach seinem Fünffacherfolg nun 77 Prozent der insgesamt 1237 Delegierten, die er für eine Nominierung zum offiziellen Kandidaten seiner Partei bräuchte. Allerdings dürfte es knapp für ihn werden. Seine Rivalen Cruz und Kasich gingen jüngst eine strategische Wahlkampfallianz bei bevorstehenden Vorwahlen in Indiana, Oregon und New Mexico ein, um Trumps Durchmarsch zu verhindern.

    Ihr Ziel ist eine Kampfabstimmung beim Parteitag in Cleveland im Juli, auf dem sich die Delegierten im Fall einer verfehlten Mehrheit für den Spitzenreiter ab einer zweiten Wahlrunde für einen anderen Bewerber entscheiden könnten.

    Von einem solchen Szenario wollte Trump nichts wissen. „Es ist vorbei“, sagte er in einer Rede im Trump Tower in New York mit Blick auf das Vorwahlrennen. Er sei nun der „voraussichtliche“ Kandidat der Partei. Cruz und Kasich rief Trump abermals zum Ausstieg aus. Zudem schoss sich der Milliardär auf die demokratische Spitzenreiterin Clinton ein. „Ich nenne sie betrügerische Hillary“, sagte er. Sollte er zum Präsidenten gewählt werden, würde er mehr für Frauen tun als Clinton.

    Für Sanders wird es schwer
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