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Obama und Trump Eine präsidentielle Feindschaft

Über Jahre hinweg haben sich Präsident Obama und Donald Trump angefeindet. Nun müssen sie zusammenarbeiten, um Trumps Start im Weißen Haus vorzubereiten. Dabei ist der Milliardär angetreten, um Obamas Erbe zu zerstören.
10.11.2016 - 16:05 Uhr 19 Kommentare
Ewige Feinde
Obama über Trump
1 von 8

6. November 2016

„Sein Wahlkampfteam hat ihm offenbar das Twitter-Konto weggenommen. In den letzten zwei Tagen hatten sie wo wenig Vertrauen in seine Selbstbeherrschung, dass sie einfach gesagt haben: ‚Wir nehmen dir Twitter weg.‘ Nun, wenn jemand um drei Uhr früh twittert, weil Saturday Night Live sich über dich lustig gemacht hat, dann kann derjenige auch nicht mit Nuklearkodes umgehen.“

(Foto: dpa)
Donald Trump
2 von 8

Von Trumps Sieg bei der US-Wahl profitieren Populisten weltweit.

(Foto: AP)
Trump über Obama
3 von 8

3. August 2016

„Obama war ein fürchterlicher Präsident. Er wird wahrscheinlich als schlechtester Präsident aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Er war ein totales Desaster.“

(Foto: AP)
Trump über Obama
4 von 8

2. August 2015

„Er hat nichts für Afroamerikaner getan. Ich dachte, er würde einen super Job machen für die afroamerikanischen Bürger dieses Landes. Er hat nichts getan.“

(Foto: Reuters)
Obama über Trump
5 von 8

28. Juli 2016

„Jeder, der unsere Werte bedroht, egal, ob es ein Faschist oder ein heimischer Demagoge, wird am Ende immer scheitern.“

(Foto: AFP)
Trump über Obama
6 von 8

10. August 2016

„Der IS verehrt Präsident Obama. Er ist der Gründer des IS. (...) Und ich würde sagen, die Co-Gründerin ist die korrupte Hillary Clinton.“

(Foto: AP)
Obama über Trump
7 von 8

2. November 2016

„Sollte Trump Präsident werden, ist die Republik in Gefahr.“

(Foto: AFP)

Washington Barack Obama tut das, was sich als Präsident gehört: Er hat seinem frisch gekürten Nachfolger noch in der Nacht zum Wahlsieg gratuliert und ihn für Donnerstag ins Weiße Haus eingeladen. So will er „sicherstellen, dass es einen erfolgreichen Übergang zwischen den beiden Präsidentschaften gibt“, sagte Obama am Mittwoch im Weißen Haus. Es klingt wie ein Routinevorgang. Präsident George W. Bush hat damals, nach dem Wahlsieg von Obama 2008, genau das gleiche getan. Doch das Treffen am Donnerstag wird alles andere als Routine werden.

Zwischen Obama und Donald Trump herrscht seit Jahren eine erbitterte Feindschaft. Der Republikaner startete vor Jahren eine groß angelegte Verschwörungstheorie und kolportierte immer wieder, dass Obama nicht in den USA geboren sei, seine muslimische Abstammung verschleiern wolle und gar nicht für die Wahl des Präsidenten hätte antreten dürfen. „Wieso zeigt er seine Geburtsurkunde nicht einfach?“, fragte Trump in einer Fernsehsendung, „Offenbar ist etwas darauf, was ihm nicht gefällt.“

Obama seinerseits hielt sich ebenfalls nicht zurück. Beim Korrespondentendinner vor fünf Jahren ließ er es sich nicht nehmen, Trumps Zweifel an seinem Geburtsort ins Lächerliche zu ziehen. „Heute gebe ich das Originalvideo meiner Geburt preis“, kündigte er zum Auftakt des Galadinners an. Wenig später flackerten Bilder aus dem Walt-Disney-Zeichentrickfilm „König der Löwen“ über die Riesenbildschirme im Saal. Zu sehen war eine stolze Löwin, die ihr Junges namens Simba den Zebras, Elefanten und Giraffen in der afrikanischen Steppe präsentiert. Anschließend wandte er sich an die Journalisten des Senders Fox News, um klarzustellen: „Das war ein Witz. Das war nicht mein wirkliches Geburtsvideo. Das war ein Kinderfilm.“

Die Fotomontage, die Obama in seiner Rede zeigte. Quelle: screenshot
Obama stichelt gegen Trump

Die Fotomontage, die Obama in seiner Rede zeigte.

(Foto: screenshot)

„Sagen Sie über Trump, was Sie wollen, aber er würde das Weiße Haus verändern“, legte Obama weiter nach und ließ eine Fotomontage einblenden, die das Gebäude im Las-Vegas-Stil mit Leuchtreklame und Frauen im Bikini im Vorgarten zeigte.

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    Während der Präsident weiter stichelte, saß der Immobilienmogul wie versteinert an seinem Tisch und kochte innerlich vor Wut, wie Beobachter in einer Dokumentation des Senders Arte erzählen. Buchautor Michael D‘Antonio vermutet in eben jener Dokumentation, dass das der Moment gewesen sein muss, in dem Trump sich für die Kandidatur für die republikanische Partei entschied.

    Dass nun ausgerechnet Obama sein Amt an Donald Trump übergeben muss, kommt einer Demütigung gleich. Obama hat nicht nur Wahlkampf für Trumps Konkurrentin Hillary Clinton gemacht und die Qualifikationen des Milliardärs in Frage gestellt. Er sieht Trump auch als Gefahr für Land und Demokratie und weiß: Trump ist angetreten, um Obamas Erbe zu zerstören.

    Trump muss sich mit seinen Plänen beeilen
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    19 Kommentare zu "Obama und Trump: Eine präsidentielle Feindschaft"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @ "Obamacare" ist bisher ein Flopp und muss an entscheidender Stelle (Versicherungspflicht) nachgebessert werden, wenn diese Krankenversicherung weiterhin Bestand haben soll.
      Link :
      http://www.washingtontimes.com/news/2016/oct/30/obamacares-implosion/

      Schon möglich, dass Trump auch wegen des Versprechens, "Obamacare" (wegen der hohen Beiträge) abzuschaffen, von Vielen gewählt wurde.
      Fazit : "Obamacare" ist zwar gut gedacht ---- aber schlecht ausgeführt.
      Trump wird an die Stelle von "Obamacare" letztendlich das besser durchdachte und für den Versicherten auch bezahlbare "Trumpcare" setzen müssen, denn in den USA sind viele Menschen nicht gegen Krankheit versichert.
      Trump wird beim Versuch der Verwirklichung vieler Wahlversprechen leider feststellen müssen, dass auch er nicht über Wasser gehen sondern nur mit selbigem kochen kann.

    • Obimbas Erbe zerstören? Ich lach mich tot!!
      Was für ein Erbe hat der Verwalter Obimba denn hinterlassen ... außer heisse Luft?
      Es wird immer abenteuerlicher mit der Schmierenpresse.
      Dieser Wald gehört komplett gerodet.

    • ist halt Lügenpresse

    • Die Presse sollte eigentlich Nachrichten neutral und objektiv weitergeben und unvoreingenommen berichten. Wo ist hier die neutrale Berichterstattung ??!! MEINUNGSMACHE PUR ! Ist das die Aufgabe der Presse ??? Darüber solten die Redakteure mal nachdenken. Lohnt sich aber nicht !!! Lobbyisten inserieren in der Presse teure Werbeanzeige,, selbst ernannte Wirtschaftsexperten berichten dann dort so, wie es die Lobbyisten vorgeben. " Die Lobbyisten "bezahlen" den "Wirtschatfstexperten" und auch die Presse, damit sie die eigene Lobbyistenmeinung abdruckt. Wessen Brot ich fress, dessen Lied ich sing". Vom Verkauf einer Zeitung an den Leser/Bürger könne die üppigen Gehälter der Redakteure nciht bezahlt werden.

    • An alle die sich eine Präsidentin gewünscht haben, nicht traurig sein, bald wird ja in Frankreich gewählt

    • Obama's Erbe wurde von Ihm und seinem Anhang inkl. Hillary zerstört...
      Anstatt ständig falsche Analysen über den Wahlausgang zu schreiben, die die Wähler als dumm, unfähig etc titulieren, sollte mal die Frage gestellt werden, was den auschlaggeben war in den letzten Wochen. Ich höre kein einziges Wort von Wikileaks bzw deren Auswertungen. Sind unsere Journalisten so schlecht informiert oder ignorieren die das einfach? Es war auch nicht Russland die das veröffentlicht haben, sondern ehrenwerte US-Amerikaner von FBI Beamten bis hin zu hohen Militärs. Am wichtigsten wäre zu Fragen, wie eine Hillary Clinton mit Ihren nachgewiesenen Machenschaften überhaupt ein politisches Amt bekleiden konnte bzw. dann auch noch Präsidentschaftskandidatin werden konnte. Die Auswertung der über 50.000 Dokumente läuft und es wird der Knaller. Dann müssen sich die Hillary-Fan Schreiberlinge wirklich verstecken. Also ein Großteil der Weltbevölkerung kennt Wikileaks und das wahrscheinlich per Internet bis in letzten Winkel der dritten Welt, nur unsere westlichen Politiker und Medien tun als wäre das alles nicht existent, echt komisch, oder haben die etwa Angst selbst geleakt zu werden?

    • Ich gebe Brief und Siegel:

      Wenn die ELITE die wahre URSACHEN nicht JETZT angeht, dann wird es auf eine BLUTIGE REVOLUTION in den nächsten JAHRZEHNTEN hinauslaufen!!!

    • Die Presse - Vasall der SELBST ernannten Eliten - feuert aus allen Rohren ! Bezahlschreiber, das sagt sogar einer der ihren !
      Zur angeblich freien Presse ein Zitat von einem der ihren (ein hoch dekorierter Journalist), der schon vor über 100 Jahren den Nagel auf den Kopf getroffen hat !
      1880 war John Swinton Ehrengast bei einem Bankett, das ihm die Führer der Zeitungszunft ausrichteten. Jemand sprach ehrende Worte über die unabhängige Presse.Swinton antwortete (Übersetzung)
      „So etwas gibt es bis zum heutigen Tage nicht in der Weltgeschichte, auch nicht in Amerika: eine unabhängige Presse. Sie wissen das, und ich weiß das. Es gibt hier nicht einen unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben. Und wenn er es täte, wüsste er vorher bereits, dass sie niemals im Druck erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, dass ich meine ehrliche Meinung aus dem Blatt, mit dem ich verbunden bin, heraushalte. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Bezahlung für ähnliche Dinge, und wenn Sie so verrückt wären, Ihre ehrliche Meinung zu schreiben, würden Sie umgehend auf der Straße landen, um sich einen neuen Job zu suchen. Wenn ich mir erlaubte, meine ehrliche Meinung in einer der Papierausgaben erscheinen zu lassen, dann würde ich binnen 24 Stunden meine Beschäftigung verlieren. Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu legen und sein Land und die menschliche Rasse zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. Sie wissen das, und ich weiß das, also was soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse? Wir sind Werkzeuge und Vasallen von reichen Männern hinter der Szene. Wir sind Marionetten. Sie ziehen die Strippen, und wir tanzen an den Strippen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben stehen allesamt im Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“
      John Swinton geb. 1829, gestorben 1901, Journalist bei der New York Times

    • Die Presse - Vasall der SELBST ernannten Eliten - feuert aus allen Rohren ! Bezahlschreiber, das sagt sogar einer der ihren !
      Zur angeblich freien Presse ein Zitat von einem der ihren (ein hoch dekorierter Journalist), der schon vor über 100 Jahren den Nagel auf den Kopf getroffen hat !
      1880 war John Swinton Ehrengast bei einem Bankett, das ihm die Führer der Zeitungszunft ausrichteten. Jemand sprach ehrende Worte über die unabhängige Presse.Swinton antwortete (Übersetzung)
      „So etwas gibt es bis zum heutigen Tage nicht in der Weltgeschichte, auch nicht in Amerika: eine unabhängige Presse. Sie wissen das, und ich weiß das. Es gibt hier nicht einen unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben. Und wenn er es täte, wüsste er vorher bereits, dass sie niemals im Druck erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, dass ich meine ehrliche Meinung aus dem Blatt, mit dem ich verbunden bin, heraushalte. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Bezahlung für ähnliche Dinge, und wenn Sie so verrückt wären, Ihre ehrliche Meinung zu schreiben, würden Sie umgehend auf der Straße landen, um sich einen neuen Job zu suchen. Wenn ich mir erlaubte, meine ehrliche Meinung in einer der Papierausgaben erscheinen zu lassen, dann würde ich binnen 24 Stunden meine Beschäftigung verlieren. Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu legen und sein Land und die menschliche Rasse zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. Sie wissen das, und ich weiß das, also was soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse? Wir sind Werkzeuge und Vasallen von reichen Männern hinter der Szene. Wir sind Marionetten. Sie ziehen die Strippen, und wir tanzen an den Strippen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben stehen allesamt im Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“
      John Swinton geb. 1829, gestorben 1901, Journalist bei der New York Times

    • Die Autoren Astrid Dörner und Michael Verfürden setzten hier schon in den ersten Sätzen fort, was unsere Medien können: steuern, beeinflussen, manipulieren?
      Wieso schreiben sie Trump ist angetreten das Erbe Obamas zu zerstören. Mann kann das auch anders sehen und könnte positiv formulieren. Trump ist angetreten um den von Obama angerichteten Schaden zu korrigieren. Oder noch besser, man könnte neutral(!) Bericht erstatten, dann hätte man diesen Satz einfach weglassen können.

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