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Rhetorik im US-Wahlkampf Der neue Protektionismus

Der Präsidentschaftswahlkampf deutet auf einen Rückzug der USA aus dem weltweiten Handel hin. Hillary Clinton lässt sich dabei auf ein gefährliches Spiel mit ihren Kontrahenten Sanders und Trump ein. Ein Gastbeitrag.
  • Kenneth Rogoff
21.04.2016 - 12:22 Uhr
Rhetorik des Rückzugs. Quelle: AP
Trump-Anhängerin bei einer Wahlveranstaltung

Rhetorik des Rückzugs.

(Foto: AP)

Der zunehmende handelsfeindliche Populismus im US-Wahlkampf deutet auf einen gefährlichen Rückzug von der weltweiten Rolle der USA hin. Im Namen der Verringerung der Ungleichheit in den USA wollen Präsidentschaftskandidaten beider Parteien das Bestreben von Hunderten Millionen armer Menschen in den Entwicklungsländern, in die Mittelschicht aufzusteigen, zunichtemachen. Erweist sich die politische Attraktivität einer handelsfeindlichen Politik als dauerhaft, markiert dies einen historischen Wendepunkt der USA in weltwirtschaftlichen Angelegenheiten.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Trump will chinesische Einfuhren in die USA mit einer Steuer von 45 Prozent belegen – ein Plan, der vielen gefällt, weil sie glauben, dass China durch unfaire Handelspraktiken reich wurde und noch wird. Doch bleibt China trotz seines Erfolgs ein Entwicklungsland, in dem ein größerer Anteil der Bevölkerung in einer Armut lebt, wie sie nach westlichen Standards unvorstellbar ist. Dabei ist Chinas Armutsproblem weltweit nicht das schlimmste. Indien und Afrika haben Bevölkerungen mit weit drastischeren Verelendungstrends.

Kenneth Rogoff war Chefökonom des IWF und ist heute Professor für Ökonomie und Public Policy an der Universität Harvard. (Bild: Pressefoto [M])
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Kenneth Rogoff war Chefökonom des IWF und ist heute Professor für Ökonomie und Public Policy an der Universität Harvard. (Bild: Pressefoto [M])

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