Roger Ailes Trump dementiert Beratung durch Ex-Fox-Mann

Roger Ailes musste bei Fox News seinen Hut nehmen, nachdem ihm Kolleginnen sexuellen Missbrauch vorgeworfen hatten. Nun soll er angeblich Donald Trump beraten. Der hat das Gerücht aber schon dementiert.
Der 76 Jahre alte Fernseh-Manager musste vor wenigen Wochen bei Fox News seinen Hut nehmen, nachdem ihm Kolleginnen sexuellen Missbrauch vorgeworfen hatten. Quelle: AP
Roger Ailes

Der 76 Jahre alte Fernseh-Manager musste vor wenigen Wochen bei Fox News seinen Hut nehmen, nachdem ihm Kolleginnen sexuellen Missbrauch vorgeworfen hatten.

(Foto: AP)

WashingtonDonald Trumps Wahlkampfteam hat dementiert, dass der frühere Fox-Spitzenmann Roger Ailes den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner beraten wird. „Die beiden sind langjährige Freunde, aber er hat weder eine formelle noch eine informelle Rolle in der Kampagne“, erklärte Trump-Sprecherin Hope Hicks in der „Washington Post“. Auch Ailes' Anwältin Susan Estrich wies die Berichte zurück: „Ich habe das mit Roger geklärt, und es stimmt nicht“, zitiert das Blatt sie.

Die „New York Times“ hatte berichtet, Ailes solle Trump auf die bevorstehenden drei Fernsehdebatten mit seiner Kontrahentin Hillary Clinton vorbereiten. Der 76 Jahre alte Fernseh-Manager musste vor wenigen Wochen bei Fox News seinen Hut nehmen, nachdem ihm Kolleginnen sexuellen Missbrauch vorgeworfen hatten.

Hollywood macht Front gegen Donald Trump
Umstrittener Präsidentschaftskandidat
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Donald Trump geht langsam die Musik aus. Bands wie die Rolling Stones verbieten dem umstrittenen Präsidentschaftskandidaten reihenweise die Verwendung ihrer Songs im Wahlkampf. Das ist aber nicht das einzige Problem des Immobilienmoguls. Denn er steht mit halb Hollywood auf Kriegsfuß...

Bryan Cranston macht mobil
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„Breaking Bad“-Star Bryan Cranston (links) will nun gemeinsam mit über 100 weiteren Stars verhindern, dass Trump ins Weiße Haus einzieht. Die Promis haben sich für die Kampagne „United Against Hate“ (Vereint gegen Hass) zusammengeschlossen. Cranston verteidigte bei einer Podiumsdiskussion den Einsatz: Als Star habe man „die Verantwortung, seine Gedanken, Kommentare und Gefühle gegenüber der Gesellschaft zu teilen“, erklärte er.

Lena Dunham
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„Wir glauben, es ist unsere Verantwortung, unsere Plattformen zu nutzen, um auf die Gefahren einer Trump-Präsidentschaft aufmerksam zu machen, und die realen und gegenwärtigen Bedrohungen durch seine Kandidatur“, heißt es in einem offenen Brief, der unter anderem von der Schauspielerin und Bestseller-Autorin Lena Dunham unterzeichnet wurde.

Mark Ruffallo
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„Donald Trump will unser Land zurück in eine Zeit führen, in der Angst als Entschuldigung für Gewalt diente, in der Gier Diskriminierung förderte und in der der Staat Vorurteile gegen ausgegrenzte Gemeinschaften zum Gesetz erhob“, hieß es weiter in dem Brief. Auch Schauspieler Mark Ruffalo nimmt an der Kampagne „United Against Hate“ teil.

Jane Fonda
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Einige Unterstützer der Kampagne, wie die Oscar-Preisträgerin Jane Fonda (Foto) und Regisseur Michael Moore, mischten zuvor auch schon bei der Initiative „Stop Hate – Dump Trump“ (Stoppt den Hass – werft Trump auf den Müll) mit.

Ben „Macklemore“ Haggerty
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Nachdem die Republikaner Trump zum Präsidentschaftskandidaten gekürt haben, erklärte Rapper Macklemore in einem Anti-Trump-Song, dass er eine „Party schmeißen und auf der Straße tanzen würde“, falls Hillary den Wahlkampf gewinnen sollte. Auch er unterstützt die Kampagne.

Tony Schwartz
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Tony Schwartz (rechts) war der Ghostwriter von Donald Trumps Autobiographie „The Art of the Deal“, die zum Bestseller wurde. Damit trug Schwartz wesentlich zu dessen Aufstieg bei. Das bereut er nun – weshalb auch er bei der Kampagne mitmischt.

  • dpa
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