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Super Tuesday Clinton und Trump räumen ab

Hillary Clinton und Donald Trump sind die Sieger des Super Tuesday. Die Demokratin und der Republikaner ziehen in den meisten Staaten an der Konkurrenz vorbei. Sanders setzt sich in Vermont und Oklahoma durch.
Update: 02.03.2016 - 05:25 Uhr

„Noch nie war das Niveau bei den Republikanern so niedrig“

WashingtonHillary Clinton und Donald Trump sind am Super Tuesday der US-Vorwahlen mit großen Siegen einer Präsidentschaftskandidatur für ihre Partei näher gekommen. Die frühere US-Außenministerin Clinton gewann zunächst mit Texas, Tennessee, Virginia, Georgia, Alabama, Massachusetts und Arkansas mindestens sieben der elf Staaten sowie das Außengebiet in Samoa.

Der umstrittene Immobilien-Milliardär Trump siegte in mindestens sechs Staaten: Georgia, Alabama, Massachusetts, Virginia und Tennessee und Arkansas. Er verlor aber den wichtigen Staat Texas an dessen erzkonservativen Senator Ted Cruz. In Texas ging es bei den Demokraten um 252 und bei den Republikanern um 155 Delegierte. Auch Oklahoma ging an Cruz. In Vermont lag Trump mit John Kasich Kopf-an-Kopf.

Bei weiteren Staaten lagen Trump und Clinton aussichtsreich im Rennen. Beide sind auf dem Weg zur Kandidatur aber längst nicht durch. Am 8. und 15. März stehen erneut wichtige Vorwahltermine bevor.

Wie die Präsidentschafts-Bewerber protzen und pöbeln
Der republikanische Bewerber Donald Trump
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„Ich brauche kein Geld von irgendeinem. Ich brauche die Lobbyisten nicht, Ich brauche die Spender nicht. Das ist mir egal. Ich bin wirklich reich.“

(der Multimilliardär zu seinen Wahlkampfausgaben)

(Foto: dpa)
Der republikanische Bewerber John Kasich
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„Es ist Zeit, dass wir den Russen eins auf die Nase hauen.“

(Foto: AFP)
Der republikanische Bewerber Donald Trump
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„Wenn Mexiko seine Leute schickt, schicken sie nicht ihre besten... Sie schicken Leute, die eine Menge Probleme haben, und sie bringen die Probleme zu uns. Sie bringen Drogen. Sie bringen Verbrechen. Sie sind Vergewaltiger. Und manche, nehme ich an, sind gute Leute.“

(über die mexikanischen Immigranten)

(Foto: dpa)
Der republikanische Bewerber Donald Trump
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„Wir müssen mit dem Bau einer Mauer anfangen. Einer großen, schönen, mächtigen Mauer... Keiner baut Mauern besser als ich, glaubt mir... Sie kann ein Tor haben, sie kann eine Tür haben. Wir lassen Leute legal hinein. Mexiko muss für die Mauer bezahlen.“

(Trump-Äußerungen zu seinem Plan, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen)

(Foto: Reuters)
Die demokratische Bewerberin Hillary Clinton
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„Ihr habt vielleicht gesehen, dass ich kürzlich ein Snapchat-Konto eröffnet habe... Ich liebe es. Ich liebe es... Diese Nachrichten verschwinden alle von selbst.“

(zur Affäre um die Nutzung ihres privaten E-Mail-Servers für dienstliche Kommunikationen in ihrer Zeit als Außenministerin)

(Foto: dpa)
... noch ein Spruch von Clinton
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„Nun, zusätzlich zur NRA, den Krankenversicherungsgesellschaften, den Arzneimittelfirmen, den Iranern – wahrscheinlich die Republikaner.“

(auf die Frage, wen sie zu ihren Feinden zählt)

(Foto: dpa)
Der republikanische Bewerber Donald Trump
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„Sie fängt an, mir alle möglichen absurden Fragen zu stellen. Man konnte sehen, dass Blut aus ihren Augen kam, Blut aus ihr woher auch immer.“

(nach der ersten TV-Debatte über die Fox-News-Moderatorin Megyn Kelly)

(Foto: Reuters)

Am Super Tuesday wurden rund 20 Prozent aller Delegierten vergeben; 600 bei den Republikanern und rund 1000 bei den Demokraten. Um nominiert zu werden, muss ein republikanischer Bewerber auf mindestens 1237 Delegierte kommen, ein demokratischer auf 2383.

Bei den Demokraten lieferte Clintons Kontrahent Bernie Sanders der früheren First Lady und Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton in einigen Staaten einen harten Kampf. Sanders gewann nicht nur seinen Heimatstaat Vermont, er siegte auch in Oklahoma und Colorado. Massachusetts gewann Clinton knapp. Im Februar hatte Sanders bereits New Hampshire für sich entschieden.

„Im ganzen Land haben Demokraten heute dafür gestimmt, Mauern einzureißen, so dass wir zusammen großartig sein können“, sagte Hillary Clinton bei einem Auftritt in Florida. „Amerika ist stark, wenn wir alle zusammen stark sind. Amerika hat nie aufgehört, großartig zu sein.“

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Ein ungewöhnlich sachlicher Trump
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