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US-Vorwahlen „Jetzt nehmen wir uns Hillary Clinton vor“

Die Sensation ist perfekt. Der Republikaner Ted Cruz verkündet nach einer herben Niederlage gegen Donald Trump den Rückzug. Der tritt jetzt an, um das Weiße Haus zu erobern. Doch erst muss er die eigene Partei gewinnen.
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Ted Cruz macht den Weg für Trump frei

San Francisco Geschlagen tritt Ted Cruz auf die Bühne. Im Hintergrund, mit versteinerten Gesichtern, Familie und Freunde. „Wir haben alles gegeben, aber die Wähler haben anders entschieden“, sagt der republikanische Präsidentschaftskandidat sichtlich bewegt. „Mit schwerem Herzen verkündige ich das Aus meiner Kampagne.“

Es „gibt keinen Weg zum Sieg mehr“, räumte Cruz bei seiner Ansprache am Dienstagabend ein. Die Vorwahlen in Indiana hätten ein klarer Erfolg werden müssen. Doch weder eindringliche Beschwörungen an die Parteibasis noch ein Nichtangriffspakt mit John Kasich halfen, um Gegenkandidat Donald Trump zu schaden. Der Milliardär aus New York siegte in Indiana mit 53 Prozent der Stimmen, weit vor Cruz mit 37 Prozent.

Die republikanische Partei zog derweil die lange überfälligen Konsequenzen und erklärte Trump, den ungeliebten Kandidaten, vorzeitig zum Sieger der Kandidatenkür. „Donald Trump wird unser Kandidat“, twitterte Reince Priebus, der Vorsitzende des nationalen republikanischen Komitees, „Es wird nun Zeit, zusammenzuhalten und Hillary Clinton zu besiegen.“

Damit ist die Luft endgültig raus aus der republikanischen Vorwahl. Der völlig ungesetzte und lange verlachte Seiteneinsteiger Donald Trump hat alle weggebissen, vom frühen Favoriten Jeb Bush über den Kurzzeit-Helden Ben Carson und Tea-Party-Liebling Rand Paul, bis zu Ted Cruz. In Indiana hat er nun das Unglaubliche geschafft: rund sechs Wochen zuvor lag er noch 20 Prozentpunkte hinter Cruz. Jetzt hat er ihn zur Aufgabe gezwungen.

„Nun nehmen wir uns Hillary Clinton vor“, erklärte Trump in ungewohnt ruhigem und versöhnlichem Ton bei seiner Siegesrede im Trump Tower in New York. US-Unternehmen, die in Zukunft Arbeitsplätze ins Ausland verlagern werden, drohte er „sehr, sehr ernste Konsequenzen“ an. Doch die üblichen Spitzen und Ausfälle, die komikerhaften Einlagen, mit denen Gegner lächerlich gemacht werden, fielen am Dienstag aus.

Trump beginnt, einen präsidialen Ton anzuschlagen. Er muss nun die desillusionierten republikanischen Partei-Eliten auf seine Seite ziehen. Er muss ihnen eine Zukunft unter Trump aufzeigen und sie für seinen Wahlkampf einspannen. Er, der noch dem Washingtoner Apparat den Krieg erklärt und das System als verrottet bezeichnet hatte,  kann keine Quertreiber gebrauchen, die ihm zwischen jetzt und dem Wahltag im November Knüppel zwischen die Beine werfen. Immerhin steht er einer Partei gegenüber, die ihn zu mindestens 50 Prozent nicht ausstehen kann. 

Trump muss eine tief verfeindete Partei einen
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64 Kommentare zu "US-Vorwahlen: „Jetzt nehmen wir uns Hillary Clinton vor“"

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  • Korrektur:

    "Die Politiker (jeder) legen die Fakten, bzw. die Tatsachen, die IHNEN als solche bekannt sind - immer vorausgesetzt natürlich, dass SIE die auch sehen WOLLEN, so aus, wie sie ihnen am besten in den Kram passen."

    Ich bitte vielmals um Entschuldigung!

  • Hab' den Link aufgemacht. Es gilt schließlich: Je mehr Information, desto besser.

    Wie man's auch dreht und wendet, es ist immer dasselbe:

    Die Politiker (jeder) legen die Fakten, bzw. die Tatsachen, die ihm als solche bekannt sind - immer vorausgesetzt natürlich, dass er die auch sehen WILL) so aus, wie sie am besten in sein seinen Kram passen. Jedenfalls, solange sie weiter keiner groß daran hindert (oder hindern kann).

    Und, was lernt das geneigte Mitglied der Bevölkerung, resp. der "Normalbürger", jetzt daraus?

  • Trumps Agenda kurzgefasst: America first!, d.h. das EIGENE Volk kommt an erster Stelle
    Merkels Agenda: America first! (und die EUropathische Ideologie und der Islam gleich im Anschluss), d.h.das EIGENE Volk ist der allerletzte Dreck.
    Genau das wollen die Amis hoffentlich mehrheitlich wieder: einen Präsidenten, der nicht die Interessen einiger mächiger Lobbygruppen (Wall-Street-Bankster, MIK insbesondere) vertrittt und dafür Kriege und Putsche in anderen Staaten zu deren Vorteil anzetteln lässt.
    Und welche Interessen hier die Hitlery Clinton verfolgen würde, dürfte auch jedem , der noch nicht komplett gehirngewaschen ist, klar sein:
    https://theintercept.com/2016/01/23/clinton-goldman-sachs-laugh/

  • "Die Bürger und Wähler in den USA werden natürlich Trump zum nächsten Präsidenten der USA wählen."

    Warten wir's ab. Wird uns wohl mal wieder nichts anderes übrig bleiben.

    Und das, obwohl weiß Gott schon zu viel kostbare Zeit für albernes Polit-Kasperltheater draufgegangen ist.

    Und, damit eins ganz klar ist:

    Die "weichgekochte sozialistische Nazi-Deutsche" verbitte ich mir!!!

  •  
    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  •  Herr Schweiger könnte im Kabinett Katzenberger Innenminister werden. Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette  

  •  @Annette Bollmohr
    Die Bürger und Wähler in den USA werden natürlich Trump zum nächsten Präsidenten der USA wählen. Die Clinton ist einfach zu abgenutzt und nicht mehr vertrauenswürdig.
    Trump ist autentisch und verkörpter für viele US Bürger den freien Geist einer freien und stolzen US-Gesellschaft.
    Dies können Sie und viele andere weichgekochte sozialistische"Nazi-Deutschen" natürlich nicht verstehen. Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  • Trump ist ja Deutscher Abstammung, da dürfte es ihn nicht schwer fallen sich Clinton vorzunehmen, die Kriegstreiberin, Vorzeigeperson der Giereliten u. Gierunternehmen kommt sicher beim Amerikaner der 4 jobs zum Überleben braucht nicht gut an, nur in der Deutschen Presse u. unseren etablierten Parteien.

  • Ich gehe jetzt zu Pause mit Kontemplation. Können Sie die Beratungen ohne mich fortsetzen ?

  •  Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette  

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