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US-Wahl – 7 Fragen an ... „Die etablierten Medien haben Trump geholfen“

Für Medienexperte Jeff Jarvis haben die Journalisten im US-Wahlkampf versagt – sonst wäre Trump einer Präsidentschaft gar nicht erst so nahe gekommen. Der Unterhaltungsfaktor des Republikaners war sein Vorteil.
08.11.2016 - 10:44 Uhr
Die Belegschaften der Medien sind nicht divers genug. Quelle: picture alliance/dpa
Jeff Jarvis

Die Belegschaften der Medien sind nicht divers genug.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wie nehmen Sie den Wahlkampf bisher wahr?
Der wichtigste Auftrag von Journalisten ist es, die Öffentlichkeit zu informieren. Dabei haben wir versagt, denn sonst wäre Donald Trump einer Präsidentschaft nicht so nahe gekommen. Der Diskurs wurde sehr uninformiert geführt. Gleichzeitig gelang es nicht, Ängste und Bedürfnisse beispielsweise der Trump-Unterstützer in Geschichten zu vermitteln. Diese Lücke hat man anderen Kräften überlassen.

Warum füllten US-Medien diese Lücke nicht?
Die meisten US-Journalisten sind weiße, gut ausgebildete Liberale – oft von der Ostküste. Newsrooms sind nicht divers aufgestellt und viele Gruppen werden in der Berichterstattung vernachlässigt: Afroamerikaner, Latinos, Junge, Behinderte, Frauen, Jugendliche. Außerdem wollen Journalisten vor allem zeigen, dass sie wissen, wer am Ende gewinnt.

Befeuert die Parteinahme der US-Medien für einen Kandidaten das Misstrauen in die Medien?
Transparenz ist ein wichtiger Grundwert im Journalismus. Und niemand ist überrascht, dass US-Medien, die von liberalen Männern dominiert werden, mehrheitlich hinter Clinton stehen.

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