Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

US-Wahl Die bizarre Allianz zwischen radikalen Hindus und Trump

Radikale Hindus verbrennen in Delhi Plakate von Hillary Clinton und beten für Donald Trump. Sie feiern den Milliardär für seinen anti-muslimischen Kurs. Ihre Faszination könnte auch Auswirkungen auf den Wahlkampf haben.
05.11.2016 - 20:46 Uhr

Was bedeutet die Wahl für die Außenpolitik?

Bangkok Die Hölle hat drei Eingänge, heißt es in der hinduistischen Schrift Bhagavad Gita: Gier, Zorn und Wollust. Da könnte man meinen: Für strenggläubige Anhänger der Religion ist ein Milliardär, dem Kritiker vor allem Jähzorn und Sex-Skandale vorwerfen, eher die zweite Wahl. Doch für viele ist genau das Gegenteil der Fall.

Tausende Kilometer entfernt von Washington, in den staubigen Straßen von Indiens Hauptstadt Neu Delhi, findet man Donald Trumps glühendste Anhänger: Immer wieder folgten erzkonservative Hindus dem Ruf der radikalen Gruppe Hindu Sena („Armee der Hindus”), um für einen Wahlsieg des Milliardärs zu beten und Feuerrituale abzuhalten. Gelegentlich geht es auch ruppiger zu und die Hindu-Nationalisten verbrennen Plakate von Hillary Clinton.

Die bizarre Allianz zwischen erzkonservativen Hindus und Donald Trump könnte tatsächlich Auswirkungen auf den Wahlkampf in Amerika haben. Das Wählerpotential ist groß: Rund drei Millionen indischstämmige Amerikaner wohnen in den Vereinigten Staaten, mehr als die Hälfte von ihnen sind Hindus. Die zweitgrößte Einwanderergruppe des Landes ist wohlhabender und hat eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als der Durchschnittsamerikaner – ein interessantes Klientel für Politiker.

Zwar wählen die meisten Indo-Amerikaner traditionell demokratisch – nur rund 13 Prozent sehen sich laut dem Meinungsforschungsinstitut Pew den Republikanern nahestehend. Doch bei den konservativen Hindus in den USA rechnet sich Trump Chancen aus.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Furcht vor Terror und anti-muslimische Rhetorik
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: US-Wahl - Die bizarre Allianz zwischen radikalen Hindus und Trump
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%