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US-Wahl Trump holt Provokateur ins Weiße Haus

Kann das gutgehen? Kurz nach seiner Wahl versucht Donald Trump einen Spagat zwischen dem Partei-Establishment und seiner radikaleren Basis. Er setzt auf einen Insider und beruft einen Hetzer. Das birgt Zündstoff.
14.11.2016 - 06:21 Uhr 28 Kommentare
Donald Trump holt Steve Bannon ins Weiße Haus. Das birgt Zündstoff. Quelle: Reuters
Steve Bannon

Donald Trump holt Steve Bannon ins Weiße Haus. Das birgt Zündstoff.

(Foto: Reuters)

Washington Trotz seiner massiven Wahlkampf-Kritik am „Washingtoner Sumpf“ setzt der künftige US-Präsident Donald Trump bei seiner ersten wichtigen Personalentscheidung auf einen Insider. Den enorm einflussreichen Posten des Stabschefs im Weißen Haus vergibt der Republikaner an den Parteivorsitzenden Reince Priebus.

Zugleich berief Trump am Sonntag den radikalen Provokateur Steve Bannon, der ebenfalls als Anwärter auf das Amt des Stabschefs gegolten hatte, zu seinem Chefstrategen. Damit versucht er offensichtlich, eine Brücke zum Partei-Establishment sowie dem Kongress zu schlagen - und es zugleich seiner erzkonservativen Basis recht zu machen.

Gemischte Signale sendete Trump auch in anderen Punkten: So kündigte er in einem am Sonntag (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des Senders CBS an, rasch zwei bis drei Millionen illegal eingereiste Ausländer - „Kriminelle, Drogendealer und Bandenmitglieder“ - ausweisen oder einsperren zu lassen.

Offen ließ Trump, wie er mit den übrigen Einwanderern ohne gültige Papiere - „wunderbare Leute“, wie er sie in dem Interview nannte - verfahren werde. Er wolle darüber entscheiden, wenn die Grenzen gesichert seien, sagte Trump. Im Wahlkampf hatte der Populist Massendeportationen angekündigt. In den USA leben schätzungsweise elf Millionen illegal eingewanderte Menschen.

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    Weiter bekräftigte Trump zwar, er werde an seinem umstrittenen Plan eines Mauerbaus an der Grenze zu Mexiko festhalten - aber mit Abstrichen. In einigen Gebieten könnte es auch „etwas Einzäunung“ geben, sagte der 70-jährige Milliardär, der am 20. Januar vereidigt wird.

    Bereits zuvor hatte Trump in einem Interview des „Wall Street Journal“ erklärt, dass er die Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama nicht komplett abschaffen, sondern einige Teile davon in ein neues Konzept überführen werde.

    Priebus kennt den Politikbetrieb aus dem Effeff
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    28 Kommentare zu "US-Wahl: Trump holt Provokateur ins Weiße Haus"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Enrico "FatFinger" Caruso,
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      vorsorglich gleich schon mal Beleidigungen ("H4ler") loszulassen!
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      Hat er doch selbst geschrieben, werter Enrico.....

    • Marc Hofmann,

      über die realen Fakten können wir uns gern nach den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit unterhalten, und zwar

      1. dass was donny vor der Wahl gesagt hat und
      2. was sich real getan hat.

    • @ Robbie McGuire
      Schauen Sie halt einfach die realen Fakten an.

      Trump hat ja nicht nur die Wahl gewonnen sondern er hat die Wahl mit seinen persönlichen Einsatz gegen die Demokraten, gegen die Republikaner und die US-Deutschen Medien gewonnen.
      Er hat für die Republikaner die 2 Representantenkammern gewonnen.
      Er hat die Mehrheit der Wahlmänner/frauen und die Mehrheit der Wähler gewonnen.
      Er hat den linken Flügel der Demokraten mit Berni Sanders die "Obamacare" Hand ausgestreckt.
      Er sorgt für klare und geordnete Verhältnisse mit den Rausschmiss von illegalen Einwanderen in der US Gesellschaft.
      Er hat Nigel Farage empfangen um den korrupten Grün-Sozialistischen (kommunistischen) Kurs EU-Deutschland unter der Führung von Merkel, Junker und Co. zu signalisieren....ich weis wer ihr seit und was ihr mit euren Völkern macht. Und ich werde euch bekämpfen.
      Ich werde nicht länger eure Schutzmacht oder euren Pitbull bei euren perversen Welteroberungs-Bevormundungsspiele sein. Amerikan fist! Great again!

    • Das ist hier keine Partner-Börse, Herr McGuire!

      Nach Ihren (vermeintlichen) Berufserfahrungen hat Sie hier niemand gefragt, und auch Ihnen steht es nicht zu, anderen hier solche Fragen zu stellen. Geschweige denn, vorsorglich gleich schon mal Beleidigungen ("H4ler") loszulassen!

      Sie sind für eine Sachdiskussion schlicht überfordert und fallen ins Persönliche.

    • Ich frage mich immer noch, gegen was der oben genannte "Provokateur" eigentlich "gehetzt" haben soll.
      Wenn ich das Wort Hetze höre, denke ich sofort an die deutsche L-Presse. Hetze gegen AfD, gegen Pegida, gegen Putin und gegen Trump.

    • Marc Hofmann,

      jeder kann seine Meinung zu Kommentaren äußern, auch Sie. Ob Sie damit richtig liegen, steht auf einem anderen Blatt. Ich habe mich jedenfalls im angelsächsischen Sprachraum im privaten und geschäftlichen Bereich prächtig und angmessen bewegt.

      Mich würde mal interessieren, was Sie so gemacht haben. Ich meine mich erinnern zu können, dass Sie als H4ler keine Steuern zahlen und sich damit auf die Gemeinschaft der Steuerzahler verlassen.

    • @Robbie McGuire
      Ach so unter noch was zum Thema Kultur....
      Um andere Kulturen verstehen zu können, muss ich erst einmal meine eigene Kultur und Geschichte kennen und akzeptieren.
      Solange Sie die Deutsche Geschichte/Kultur also für sich selbst nicht verstand und akzeptiert haben, solange werden Sie auch nie das Verständnis für andere Kulturen aufbringen können und sich immer nur in Ihrer eigenen vorgespiegelten/vorgesagten Traumwelt bewegen.
      Danke!

    • @Robbie McGuire
      Trump hat es doch angekündigt. Er will sehen, was da ist und wird dann jeden Sachverhalt (Politikfeld) Schritt für Schrit sich vornehmen. Er wird dann Entscheidungen treffen ob er es beibehält und einen anderen Weg einschlägt.
      Alles was die USA (Volk) voranbringt wird beibehalten und alles andere wird gestrichen oder geändert. Trump macht somit Politik mit Verstand und Vernunft.
      Im Mittelpunkt seiner Entscheidung stehmt immer "Zum Wohl des Amerikanischen Volk".
      Sie müssen schon genau hin hören bzw. lesen, was Trump sagt und schreibt...auch zwischen den Zeilen.

    •  ahja Provokateuer kommt noch mit dazu zu den neuen Vokabeln wie Popolist Pack Nazis.
      Immer schön weiter hetzen - die AFD freuts bei der nächsten Wahl.
      Wie groß muss die Angst sein bei denen da oben?
      Trump wird aufräuzmen und handeln und am Ende funktioniert das ganze auch noch! wasn da los!! Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • Herr Herr Pete
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      ... ich würde das nicht zurückrudern nennen. Er geht halt die Themen jetzt im Detail an....
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      Zu den Themen hatte Trump sich im Vorfeld geäußert und hätte die "Details" bereits im Wahlkampf angehen können. Warum hat er das wohl nicht getan? Natürlich rudert er zurück.

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