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US-Wahl Grüne wollen Neuauszählung in Wisconsin

Die US-Grünen und ihre Kandidatin Jill Stein wollen eine Neuauszählung im Bundesstaat Wisconsin beantragen. Dafür wurden 2,5 Millionen Euro Dollar gesammelt. Denn die Wahlcomputer seien „höchst anfällig für Hacker“.
24.11.2016 - 16:00 Uhr Kommentieren
Die Kandidatin der Grünen will auch in den Bundesstaaten Michigan und Pennsylvania eine Neuauszählung zu erreichen. Quelle: AP
Jill Stein

Die Kandidatin der Grünen will auch in den Bundesstaaten Michigan und Pennsylvania eine Neuauszählung zu erreichen.

(Foto: AP)

Milwaukee Die US-Grünen haben nach eigenen Angaben 2,5 Millionen Dollar gesammelt, um im Bundesstaat Wisconsin eine Neuauszählung der Präsidentenwahl zu beantragen. Damit sei das von ihrer Kandidatin Jill Stein gesetzte Spendenziel erreicht worden, teilte das Wahlkampfteam am Donnerstag mit.

Nun werde Stein die Behörden des Bundesstaates ersuchen, die Stimmen nachzuzählen, die von Wahlcomputern ausgewertet wurden. Die Computer seien „höchst anfällig für Hacker und bösartige Umprogrammierungen“ gewesen. Stein werde auch versuchen, weitere zwei Millionen Dollar zu sammeln, um in den Bundesstaaten Michigan und Pennsylvania ebenfalls eine Neuauszählung zu erreichen.

„Wir verdienen Wahlen, denen wir vertrauen können“, erklärte Steins Wahlkampfteam. Experten hätten in den drei Staaten „statistische Anomalien“ festgestellt. Der republikanische Wahlsieger Donald Trump hatte die drei Bundesstaaten mit knappem Vorsprung vor seiner demokratischen Konkurrenten Hillary Clinton gewonnen.

Clinton hatte bei der Wahl zwar landesweit mehr Stimmen als Trump erhalten, die Mehrheit im entscheidenden Wahlleute-Gremium aber deutlich verfehlt. Würde sie nach einer Nachzählung in den drei Staaten zur Siegerin erklärt werden und deren Wahlleute-Stimmen erhalten, hätte sie die Mehrheit. Allerdings müsste dies bis zum 19. Dezember feststehen, wenn die Wahlleute ihre Stimmen abgeben und damit formell den Präsidenten wählen.

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