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US-Wahl Kritik an deutschen Steuergeldern für Clinton-Stiftung

Während des US-Wahlkampfs hat die Bundesregierung offenbar Millionen an die Clinton-Stiftung gezahlt. Diese seien aber für soziale Projekte geflossen. Das FBI untersucht nun den Umgang mit Spenden bei der Organisation.
29.11.2016 - 13:39 Uhr 2 Kommentare
Die Clinton-Stiftung führt unter anderem in Afrika Projekte zur Landschaftsrenaturierung durch. Quelle: AFP
Bill und Hillary Clinton

Die Clinton-Stiftung führt unter anderem in Afrika Projekte zur Landschaftsrenaturierung durch.

(Foto: AFP)

Washington Die Bundesregierung ist wegen Millionenzuwendungen an die Clinton Foundation von Bill und Chelsea Clinton in die Kritik geraten. Das Bundesumweltministerium hat der Stiftung zwischen einer und fünf Millionen Dollar (940.000 bis 4,7 Mio Euro) zukommen lassen, wie die Clinton Foundation auf ihrer Homepage ausweist. Zumindest ein Teil davon wurde im dritten Quartal 2016 und damit im Wahlkampf zu US-Präsidentschaftswahl gezahlt, bei der Hillary Clinton als Kandidatin der Demokraten angetreten war.

Neben dem Bundesumweltministerium ist auch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) aufgelistet. Über die GIZ wurde der deutsche Beitrag für ein Projekt in Malawi abgewickelt, mit dem der GIZ zufolge 500.000 Menschen seit 2013 Zugang zu Gesundheits- und Ernährungsdiensten erhielten. An dem Projekt war neben der GIZ und dem malawischen Gesundheitsministerium auch die Clinton Development Initiative beteiligt.

Die frühere CDU-Parlamentarierin Vera Lengsfeld kritisierte die Zuwendungen an die Clinton-Stiftung. „Klar ist, dass anscheinend deutsche Steuerzahler, ohne es zu wissen, Hillary Clintons Wahlkampf finanzieren mussten“, schreibt sie in ihrem Blog.

Das Leben als Verlierer
Al Gore (68)
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Der damalige Vizepräsident von Bill Clinton scheiterte 2000 knapp an George W. Bush. Seitdem setzt er sich für den Klimaschutz ein. Für seinen Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit„ erhielt er 2007 zwei Oscars. Später bekam er noch den Friedensnobelpreis zusammen mit dem Weltklimarat.

(Foto: Reuters)
Zwei Umweltaktivisten
2 von 8

Auch Hillary Clinton machte sich während der Wahlen für den Klimaschutz stark.

(Foto: Reuters)
John Kerry (72)
3 von 8

2004 verlor auch er gegen Bush. Er hat sich trotz seiner Niederlage nicht aus der Politik zurückgezogen. So ist er mittlerweile Außenminister und trat damit die Nachfolge für Clinton an.

(Foto: dpa)
Der Tierschützer
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Der US-Außenminister setzt sich auch für die Umwelt ein. So nahm er an Verhandlungen in der Antarktis teil, um dort ein Meeresschutzgebiet zu errichten.

(Foto: Reuters)
John McCain (80)
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Er unterlag 2008 Barack Obama. Ähnlich wie Kerry war er schon seit den 1980er Jahren im Senat.

(Foto: AP)
Blieb weiterhin in der Politik
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Nachdem McCain gegen Obama verloren hatte, blieb der Vertreter von Arizona in dieser Kammer und ist dort ebenfalls Vorsitzender des Ausschusses für die Streitkräfte.

(Foto: Reuters)
Mitt Romney (69)
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Der Unternehmer und ehemaliger Gouverneur von Massachusetts verlor 2012 gegen Obama. Er zog sich nach seiner Niederlage aus der Politik zurück.

(Foto: Reuters)

Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums bestätigte der Tageszeitung „Die Welt“, dass Geld geflossen ist. Es handele sich allerdings nicht um Spenden, sondern um Zahlungen im Rahmen einer Klimainitiative. Die Clinton-Stiftung führe ein Projekt zur Forst- und Landschaftsrenaturierung in den ostafrikanischen Ländern Kenia und Äthiopien durch, das von Deutschland kofinanziert werde.

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    Die Clinton-Stiftung setzt sich in großem Stil für gemeinnützige Projekte vor allem in Entwicklungsländern ein. Sie war aber vor allem während des US-Wahlkampfes auch in die Negativschlagzeilen geraten. Hillary Clinton wurde unterstellt, als Außenministerin Spendern der Stiftung verbesserten Zugang gewährt zu haben. Das FBI untersucht den Umgang mit Spenden bei der Organisation.

    • dpa
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    2 Kommentare zu "US-Wahl: Kritik an deutschen Steuergeldern für Clinton-Stiftung"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Da gebe ich Ihnen Recht, Herr Old Harold, das FBI kümmert sich auch schon um diesen Fall.

    • Das ist ein Skandal !!!

      Die Ministerin sollte sofort gefeuert werden!

      (Wenn sie nicht weiß, in welche Umweltprojekte sie ihren Etat direkt investieren könnte, kann sie das Geld der Steuerzahler künftig auch an mich überweisen. Ich werde das dann schon entsprechend verteilen).

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