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US-Wahlen Trump kündigt weitere große Wahlkampfveranstaltung an

Der US-Präsident will trotz der steigenden Fallzahlen seine nächste Veranstaltung abhalten. Allerdings soll sie diesmal unter freiem Himmel stattfinden.
06.07.2020 Update: 06.07.2020 - 05:07 Uhr 1 Kommentar
Bei seiner letzten großen Wahlkampfveranstaltung trugen die wenigsten Teilnehmer Masken. Quelle: AP
US-Präsident Donald Trump

Bei seiner letzten großen Wahlkampfveranstaltung trugen die wenigsten Teilnehmer Masken.

(Foto: AP)

Washington Trotz der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie in Teilen der USA hält Präsident Donald Trump an Großveranstaltungen für seinen Wahlkampf fest. Er werde am Samstag (11. Juli) im Freien auf dem Flughafen des Ortes Portsmouth im nordöstlichen Bundesstaat New Hampshire vor Anhängen sprechen, erklärte seine Kampagne am Sonntag.

Alle Gäste müssen bei der Anmeldung einwilligen, dass sie „freiwillig alle Risiken“ übernehmen, die aus einer Corona-Infektion resultieren könnten. Trumps Kampagne übernimmt dafür keine Haftung. Teilnehmer würden „stark ermuntert“, bereitgestellte Masken zu tragen, hieß es.

Der Auftritt wird Trumps zweite große Wahlkampfveranstaltung seit der Zuspitzung der Coronakrise in den USA im März sein. Die erste Veranstaltung in einem geschlossenen Stadion im Bundesstaat Oklahoma vor rund drei Wochen war eher missglückt: In der Halle in Tulsa blieben Tausende Sitze leer, obwohl Trump erklärt hatte, dass sich rund eine Million Menschen kostenlose Tickets gesichert hätten.

Trump war heftig kritisiert worden, weil die Zahl der Corona-Neuinfektionen in dem südlichen Bundesstaat zu dem Zeitpunkt anstieg. Die wenigsten Teilnehmer trugen bei der Veranstaltung Masken.

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    Experten halten Großveranstaltungen in geschlossenen Räumlichkeiten für besonders gefährlich hinsichtlich einer möglichen Ansteckung. Dieser Kritik kommt Trump mit der neuen Open-Air-Veranstaltung zuvor. Zudem ist die Corona-Lage in New Hampshire, einem Bundesstaat mit rund 1,35 Millionen Einwohnern, relativ entspannt. Dort wurden seit März nur rund 6000 bestätigte Infektionen gezählt.

    Die Demokraten werfen dem Republikaner Trump vor, im Kampf gegen die Pandemie aufgegeben zu haben. Joe Biden, der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten, will vor der Wahl am 3. November keine Großveranstaltungen abhalten, solange die Pandemie noch wütet. Trump liebt jedoch die Großveranstaltungen vor seinen Anhängern unter dem Motto „Make America Great Again“ (auf deutsch etwa: „Amerika wieder großartig machen“) und nimmt dafür auch Risiken in Kauf. In Tulsa wurden einige Mitarbeiter vor der Veranstaltung positiv getestet, hinterher Berichten zufolge auch Sicherheitsbeamte.

    Derzeit nehmen die Neuinfektionen in den Bundesstaaten im Süden und im Westen des Landes stark zu, etwa in Florida, Texas, Arizona und Kalifornien. Die USA meldeten zuletzt an mehreren Tagen rund 50.000 Neuinfektionen pro Tag – mehr als je zuvor. Seit Beginn der Pandemie sind in den USA bereits rund 130.000 Menschen nach einer Infektion gestorben.

    Mehr: Patriotismus alleine wird Trump nicht retten. Ein Kommentar.

    • dpa
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    1 Kommentar zu "US-Wahlen: Trump kündigt weitere große Wahlkampfveranstaltung an"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Vielleicht sollte das HB uns mal die ganze Wahrheit erzählen: "Die erste Veranstaltung in einem geschlossenen Stadion im Bundesstaat Oklahoma vor rund drei Wochen war eher missglückt: In der Halle in Tulsa blieben Tausende Sitze leer," dies stimmt nur zur Hälfte.
      Warum? Nun man musste sich online registrieren um einen Platz zu erhalten. Linke, Antifa, BLM in den USA haben ihre Mitglieder aufgefordert sich massenhaft registrieren zu lassen, dann aber nicht hinzugehen, so dass Plätze öffentlichkeitwirksam leer bleiben. Das haben auch die US-Medien inzwischen so aufgedeckt. Also ist die Meldung im HB eine Falschmeldung die uns in die Irre führen soll.
      Warum sind Massenkundgebungen mit zehntausenden Teilnehmern ohne Schutzmasken der terroristischen Antifa, BLM, Linken harmlos, wenn dagegen Hr. Trump eine Wahlkampfveranstaltung mit mehreren tausend Menschen abhält ist das ein Skandal und hoch gefährlich? Unterscheidet das Virus zwischen den Veranstaltungen und ist einmal harmlos und dann wieder hoch gefährlich.
      Die Demokraten werfen dem Republikaner Trump vor, im Kampf gegen die Pandemie aufgegeben zu haben, was für ein Blödsinn. In den USA sind die Bundesstaaten für den Gesundheitsschutz zuständig, also auch für Lock- oder Shutdown und seltsamer Weise sind es demokratisch regierte Bundesstaaten mit den größten Corona Ausbrüchen und der größten Polizeigewalt siehe George Floyd in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota demokratisch regiert. Schuld für das Fehlverhalten der Demokraten ist nach unserer Presse immer D. Trump.
      Die Presse entblödet sich nicht, uns den größten Quatsch aufzutischen. Selbst im Kindergarten glaubt dies kein Kind mehr.

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