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US-Wahlkampf: Ground-Zero-Spots sorgen für Entsetzen Wahlkampf: Bush schlachtet Anschläge aus

Der Kampf um das Weiße Haus ist voll entbrannt: Im US-Fernsehen ist seit Donnerstag eine Welle von Werbespots des republikanischen Amtsinhabers George W. Bush angelaufen, die Bush vor den rauchenden Trümmern des World Trade Centers zeigen. Die Bilder des zerstörten World Trade Centers seien wie „ein Schlag ins Gesicht“, sagte die Witwe eines Opfers der Zeitung „New York Daily News“. Weitere Hinterbliebene und ein Feuerwehrmann kritisierten die Filme als Instrumentalisierung des Terrors.

HB NEW YORK. Eine Wahlkampfberaterin des Präsidenten wies die Vorwürfe zurück. „Bei allem Respekt, dem kann ich überhaupt nicht zustimmen“, sagte Karen Hughes. „Selbstverständlich trauern wir alle um die Opfer dieses schrecklichen Tages, aber der 11. September hat die Politik unseres Landes in vieler Hinsicht verändert, und ich glaube, es ist wichtig, dass der künftige Präsident dem Rechnung trägt.“ In zwei der drei am Mittwoch vorgestellten Wahlkampfspots, die landesweit gesendet werden sollen, sind die Trümmer des World Trade Centers zu sehen. Darüber weht eine amerikanische Flagge, auch Feuerwehrleute werden bei ihren Aufräumarbeiten gezeigt. „Das ist genau so krank wie die Leute, die Sachen von dort gestohlen haben“, kommentierte Feuerwehrmann Tommy Fee.

Hughes erklärte dagegen, die Anzeigen seien eine taktvolle Erinnerung an das, was das Land in den vergangenen drei Jahren durchgemacht habe. Sie deutete an, die Kritik an der Kampagne sei in Wahrheit politisch motiviert: „Ich kann durchaus verstehen, warum einige Demokraten nicht wollen, dass das amerikanische Volk sich an die großartige Führerschaft erinnert, die der Präsident und seine Frau Laura Bush unserem Land danach gegeben haben“.

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