Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

US-Wahlkampf Trump unterstellt Michael Bloomberg zu wenig „Magie“ für Wahlkampfsieg

Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Bloomberg erwägt eine Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten. Trump hält den Bewerber für aussichtlos.
Update: 08.11.2019 - 17:49 Uhr Kommentieren

Michael Bloomberg erwägt Einstieg in Präsidentschaftswahlkampf

Washington Der US-Medienunternehmer und ehemalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, zieht eine Präsidentschaftskandidatur für die Demokraten 2020 in Betracht. Bloomberg sei besorgt, dass die derzeitigen Anwärter auf die Kandidatur es nicht mit Präsident Donald Trump aufnehmen könnten, sagte sein politischer Berater Howard Wolfson am Donnerstag. Bloomberg halte Trump für eine „beispiellose Bedrohung für unsere Nation“.

US-Präsident Donald Trump hat die mögliche Kandidatur Bloombergs als aussichtslos dargestellt. Dem „kleinen Michael“ Bloomberg fehle die nötige „Magie“, die Wahlen in einem Jahr zu gewinnen, sagte Trump am Freitag im Garten des Weißen Hauses. „Er wird nicht gut abschneiden.“ Bloombergs Kandidatur werde nur Joe Biden schaden, fügte er hinzu.

Es werde damit gerechnet, dass er sich in dieser Woche für den Vorwahlkampf in Alabama registriere, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Donnerstag. Damit halte er sich die Option offen, 2020 gegen US-Präsident Trump ins Rennen zu gehen.

Bloomberg hatte zuvor gesagt, er strebe nicht nach einer Nominierung der Demokraten. Der Unternehmer habe jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen, sagten seine Berater der „New York Times“.

In den vergangenen Wochen habe Bloomberg mit prominenten Demokraten über die Lage der Aspiranten für die Präsidentschaftskandidatur gesprochen, teilten in die Diskussionen eingeweihte Personen mit. Dabei habe er sich besorgt über das Stehvermögen der Kampagne von Ex-Vizepräsident Joe Biden und den Aufstieg der linken Senatorin von Massachusetts, Elizabeth Warren, geäußert.

Bloombergs Überlegungen fallen in eine entscheidende Phase im Nominierungsrennen der Demokraten: Drei Monate vor der ersten Vorwahl im Staat Iowa sehen die Umfragen einheitlich drei Bewerber vorne: Biden, Warren und Bernie Sanders, Senator von Vermont. Gerade Warren und Sanders können auf ein dickes Finanzpolster aus Kleinspenden zurückgreifen. Doch halten nicht wenige Demokraten die beiden für zu links, um sich bei der Wahl gegen Trump behaupten zu können.

Zwar ist das Bewerberfeld der Demokraten so dicht gedrängt wie nie zuvor in der modernen Geschichte, doch halten einige Parteianhänger aus Sorge vor einer möglichen Niederlage 2020 nach anderen Optionen Ausschau. Hinter den Kulissen sollen Eric Holder, früherer Justizminister unter Ex-Präsident Barack Obama, und Massachusetts Ex-Gouverneur Deval Patrick bereits Gespräche mit Unterstützern geführt haben, die sie zu einem Einstieg ins Rennen drängen.

Mehr: Warum Donald Trump trotz aller Skandal gute Chancen auf eine Wiederwahl hat, lesen Sie hier.

  • ap
  • rtr
Startseite

Mehr zu: US-Wahlkampf - Trump unterstellt Michael Bloomberg zu wenig „Magie“ für Wahlkampfsieg

0 Kommentare zu "US-Wahlkampf: Trump unterstellt Michael Bloomberg zu wenig „Magie“ für Wahlkampfsieg"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.