US-Zollstreit EU-Kommission prüft für USA bestimmte Billigstahl-Importe

Wegen der US-Strafzölle könnte verstärkt Billigstahl aus China in Europa ankommen. Die EU will das verhindern und prüft jetzt umfassend.
Update: 26.06.2018 - 14:11 Uhr 1 Kommentar
US-Stahl: EU-Kommission prüft Billig-Importe in Europa Quelle: Reuters
Cecilia Malmström

Die Handelskommissarin der EU erwägt, ab Mitte Juli vorübergehende Maßnahmen in Stellung zu bringen.

(Foto: Reuters)

BrüsselDie EU-Kommission will im Zollstreit mit den USA die europäischen Stahl- und Aluminium-Hersteller vor Billig-Importen schützen. Man beobachte sehr genau, ob eigentlich für die USA bestimmte Stahl- und Aluminium-Erzeugnisse zu Dumpingpreisen in Europa landen, sagte Handelskommissarin Cecilia Malmström am Dienstag in Brüssel.

Die komplette Untersuchung, ob wegen der US-Strafzölle mehr Billigstahl vor allem aus China auf den europäischen Markt kommt und Gegenmaßnahmen nötig sind, werde noch bis Ende des Jahres dauern. „Wir prüfen ernsthaft, ab Mitte Juli vorübergehende Maßnahmen in Stellung zu bringen“, sagte Malmström. Dazu werde es sehr bald Neuigkeiten geben, sagte die Schwedin. Dabei kann es sich um Zölle oder Einfuhrquoten handeln. „Welche Form das genau annehmen wird, steht noch zur Diskussion“, so die Kommissarin.

Die USA haben Strafabgaben auf Stahl und Aluminium aus der EU verhängt. Im Gegenzug verlangt Brüssel seit kurzem höhere Zölle auf bestimmte US-Waren.

  • rtr
  • dpa
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1 Kommentar zu "US-Zollstreit: EU-Kommission prüft für USA bestimmte Billigstahl-Importe"

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  • Wo dieser Haufen die Finger drin hat kommt nur Mist raus.

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