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USA Anwalt Avenatti soll Hunderttausende Dollar von Stormy Daniels unterschlagen haben

Gegen Avenatti ist ein Strafverfahren eingeleitet worden. Er hatte Stormy Daniels im Rechtsstreit gegen Donald Trump vertreten. Für den Juristen ist es nicht das einzige juristische Problem.
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Anwalt Michael Avenatti mit seiner Ex-Mandantin Stormy Daniels während der Rechtsstreitigkeiten gegen Donald Trump. Quelle: Reuters
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Anwalt Michael Avenatti mit seiner Ex-Mandantin Stormy Daniels während der Rechtsstreitigkeiten gegen Donald Trump.

(Foto: Reuters)

New YorkUS-Anwalt Michael Avenatti soll seine Ex-Mandantin Stormy Daniels um Hunderttausende Dollar betrogen haben. Gegen den Juristen sei nun ein Strafverfahren eingeleitet worden, teilten Bundesstaatsanwälte in New York am Mittwoch mit. Demnach soll Avenatti ein gefälschtes Dokument genutzt haben, um 300.000 Dollar abzufangen, die die Pornodarstellerin durch einen Buch-Deal hätte bekommen sollen. Mit dem Geld soll der Anwalt dann persönliche und geschäftliche Ausgaben gedeckt haben.

Daniels wird in dem Gerichtsantrag nicht mit Namen erwähnt. Durch Details zu dem Fall, sowie wie dem Erscheinungsdatum ihres Buchs machen aber deutlich, dass Avenattis frühere Mandantin gemeint ist.

Avenatti wies die Vorwürfe über Twitter zurück. Es seien nie Gelder mit Bezug auf Frau Daniels veruntreut oder schlecht verwaltet worden, schrieb er. Später twitterte er, dass seine Vereinbarung mit ihr „einen Prozentteil jeglicher Bucherlöse“ umfasst habe. Details nannte er nicht.

Seine Tätigkeit als Daniels' Anwalt hatte Avenatti Bekanntheit gebracht. Er vertrat sie in ihrem Rechtsstreit mit US-Präsident Donald Trump. Daniels gibt an, im Jahr 2006 mit dem schon damals verheirateten Trump Sex gehabt zu haben. Er bestreitet das. Im Zentrum ihres Rechtsstreits steht ein Schweigegeld-Deal im Umfang von 130.000 Dollar vor der Wahl von 2016, für den die Pornodarstellerin mit dem bürgerlichen Namen Stephanie Clifford die angebliche Affäre unter Verschluss halten sollte.

Für Avenatti ist es nicht das einzige juristische Problem: New Yorker Staatsanwälte hatten ihm Erpressungsversuche gegenüber dem Konzern Nike vorgeworfen. Avenatti soll dem Sportartikelhersteller gedroht haben, mit geschäftsschädigenden Vorwürfen zu angeblichem Fehlverhalten von Nike-Mitarbeitern an die Öffentlichkeit zu gehen. Er habe 25 Millionen Dollar von dem Unternehmen gefordert. In Los Angeles läuft zudem ein Klageverfahren gegen Avenatti, weil er Millionen Dollar von Klienten unterschlagen haben soll. Zudem wird ihm dort Bankbetrug, Steuerhinterziehung und Täuschung vorgeworfen. Er hat sämtliche Anschuldigungen zurückgewiesen.

Mehr: Der Ex-Anwalt von Pornodarstellerin Stormy Daniels soll versucht haben, den Sportartikelhersteller Nike zu erpressen.

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