USA gehen weiter in Vorleistung USA setzen gemeinsame Manöver mit Südkorea aus

Anderthalb Wochen nach dem Gipfel mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un haben die USA konkrete Schritte zur Deeskalation angekündigt.
Update: 23.06.2018 - 12:00 Uhr Kommentieren
Südkorea, Paju: Panzerhaubitzen vom Typ K9 der südkoreanischen Armee nahmen noch am Tag vor dem Treffen zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim an einem Manöver an der Grenze zu Nordkorea teil. Solche Machtdemonstrationen soll es mit US-Beteiligung vorerst nicht mehr geben. Quelle: dpa
Manöver in Südkorea

Südkorea, Paju: Panzerhaubitzen vom Typ K9 der südkoreanischen Armee nahmen noch am Tag vor dem Treffen zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim an einem Manöver an der Grenze zu Nordkorea teil. Solche Machtdemonstrationen soll es mit US-Beteiligung vorerst nicht mehr geben.

(Foto: dpa)

WashingtonDie USA und Südkorea sagen nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zwei weitere Militärmanöver ab. Zusätzlich zu dem Großmanöver Freedom Guardian würden auch zwei gemeinsame Übungen mit der südkoreanischen Marine unbefristet ausgesetzt, teilte eine Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums am Freitag mit.

Das Großmanöver war für August geplant, die beiden kleineren Übungen sollten in den kommenden drei Monaten stattfinden. Entscheidungen zu weiteren Militärübungen hingen davon ab, wie sich die Verhandlungen unter Leitung von Außenminister Mike Pompeo mit Nordkorea entwickelten, sagte die Sprecherin weiter. Sollte sich Nordkorea kooperativ verhalten, könnten weitere Manöver gestrichen werden.

Trump hatte nach dem Gipfel die US-Manöver mit Südkorea als sehr provokativ und teuer bezeichnet und zur Überraschung Südkoreas ihren Stopp angekündigt. Nordkorea verlangt wie auch China seit langem ein Ende der Militärübungen.

Bei dem Treffen hatten Trump und Kim eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach sich die Führung in Pjöngjang dazu bereiterklärt, an einer kompletten atomaren Abrüstung der koreanischen Halbinsel zu arbeiten. Trump sagte im Gegenzug Sicherheitsgarantien zu.

Am Montag war das für August angesetzte Großmanöver Freedom Guardian abgesagt worden. Im vergangenen Jahr hatten 50.000 südkoreanische und 17.500 US-Soldaten an der Übung teilgenommen. Auch Streitkräfte aus Australien, Kanada, Kolumbien, Dänemark, Neuseeland, den Niederlanden und Großbritannien beteiligten sich.

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