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USA Präsident Trump: Es ist noch zu früh für einen Besuch in Nordkorea

Die Gespräche seien nicht weit genug gediehen, sagte Trump. Er könne sich einen solchen Besuch „zu einem späteren Zeitpunkt in der Zukunft“ vorstellen.
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Trump und Kim hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen an der innerkoreanischen Grenze Verhandlungen auf Arbeitsebene vereinbart. Quelle: dpa
Donald Trump

Trump und Kim hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen an der innerkoreanischen Grenze Verhandlungen auf Arbeitsebene vereinbart.

(Foto: dpa)

Washington US-Präsident Donald Trump hat für die weiteren Verhandlungen zum nordkoreanischen Atomwaffenprogramm einen Besuch in dem ostasiatischen Land zunächst ausgeschlossen. Die Gespräche seien nicht weit genug gediehen, sagte Trump am Montag im Weißen Haus. Er könne sich einen solchen Besuch „zu einem späteren Zeitpunkt in der Zukunft“ vorstellen, sagte er auf die Frage eines Journalisten. Auch ein Besuch des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un in den USA wäre demnach möglich. Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, wonach Kim Trump jüngst in einem Brief nach Pjöngjang eingeladen haben soll.

Nordkoreas Außenministerium hatte am Montag erklärt, der Erfolg künftiger Verhandlungen mit den USA werde von Sicherheitsgarantien abhängig sein. Eine Woche nach einem bedingten Gesprächsangebot von Vize-Außenministerin Choe Son Hui hieß es, die „kommenden Arbeitsgespräche werden eine Gelegenheit sein, die über den künftigen Weg des Dialogs zwischen Nordkorea und den USA entscheidend“ seien. Die Gespräche seien möglich, „wenn Drohungen und Hürden, die die Sicherheit unseres Systems gefährden und unsere Entwicklung behindern, jenseits aller Zweifel beseitigt sind“, wurde der Leiter der für die USA zuständigen Abteilung des Ministeriums zitiert. Neue Verhandlungen mit den USA könnten „in ein paar Wochen“ erfolgen.

Trump und Kim hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen an der innerkoreanischen Grenze Verhandlungen auf Arbeitsebene vereinbart. Im Februar war ein Gipfeltreffen der Beiden in Vietnam gescheitert. Sie konnten sich in der zentralen Frage der atomaren Abrüstung durch Pjöngjang und bei den Gegenleistungen der USA nicht einigen.

Mehr: Der US-Präsident feuert Kritiker wie den Ex-Sicherheitsberater John Bolton und feiert sich selbst. Doch viele vermeintliche Erfolge sind nur eine Illusion.

  • dpa
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