Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
US-Spezialkräfte in Syrien

In Syrien sind derzeit fast 2000 US-Soldaten stationiert.

(Foto: dpa)

USA Rückzug der US-Truppen aus Syrien hat begonnen

Die USA haben derzeit fast 2000 Soldaten in Syrien stationiert – als Berater und Trainer der syrischen Oppositionstruppen. Nun hat ihr Rückzug begonnen.
19.12.2018 Update: 19.12.2018 - 17:08 Uhr 1 Kommentar

Washington Die USA haben nach Angaben des Weißes Hauses mit dem Rückzug ihrer Soldaten aus Syrien angefangen. „Wir haben damit begonnen, US-Soldaten nach Hause zu holen, während wir in die nächste Phase dieses Einsatzes übergehen“, heißt es in einer von der Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, am Mittwoch verbreiteten Stellungnahme.

Vor fünf Jahren sei die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eine sehr mächtige und gefährliche Kraft im Nahen Osten gewesen. „Die USA haben jetzt das territoriale Kaliphat besiegt“, heißt es in der Stellungnahme weiter. Dies bedeute jedoch nicht, dass die weltweite Koalition im Kampf gegen den IS oder deren Kampagne beendet sei.

„Die USA und unsere Verbündeten stehen bereit, um auf allen Ebenen erneut einzugreifen, um amerikanische Interessen zu verteidigen, wann immer das notwendig ist“, betonte Sanders. Die Zusammenarbeit, um radikalen Islamisten ihre territorialen Ansprüche zu verweigern, gehe weiter.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor über Twitter betont: „Wir haben den IS in Syrien geschlagen, das war der einzige Grund, während der Trump-Präsidentschaft dort zu sein.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Trump hatte in der vergangenen Woche mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan telefoniert. Die USA haben derzeit rund 2000 Soldaten in Syrien stationiert, offiziell als Berater und Trainer der syrischen Oppositionstruppen.

    • dpa
    Startseite
    1 Kommentar zu "USA: Rückzug der US-Truppen aus Syrien hat begonnen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ein Krieg geht erst dann zu Ende, wenn mindestens eine der beteiligten Kriegsparteien bereit ist die Waffen niederzulegen und der anderen Seite den Sieg zu überlassen. Mag sehr gut sein, dass damit -in Hinblick auf die dann im Nachkriegssyrien entstehende Staatsordnung- nicht die Beste aller denkbaren Staatsordnungen entsteht, von der so viele deutsche "Politik-Schön-Redner" bei Anne Will & Co. gerne träumen. Aber dass überhaupt wieder so etwas wie Staatlichkeit entsteht, ist höher zu bewerten als die Fortsetzung eines Stellvertreter-Krieges Russland - Amerika.

      Auch wenn die Eitelkeit europäischer und amerikanischer Militärberater nun gekränkt sein mag: Russland und Assad den Sieg zu gewähren, ist eine pragmatische Lösung.



    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%