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USA soll nicht auf Kriegstreiber hören Syrien wehrt sich gegen US-Kritik

Syrien fühlt sich von den USA schlecht behandelt. Die Kritik der Vereinigten Staaten sei unlogisch und ungerechtfertigt.

HB BERLIN. Syrien hat die USA aufgefordert, die Kritik an Damaskus einzustellen. Die amtliche englischsprachige Zeitung «Syria Times» schrieb am Sonntag, die Vereinigten Staaten sollten zur Vernunft zurückzukehren. Washington solle nicht auf Kriegstreiber hören, die nur die ganze Region in Brand setzen wollten. Die amerikanischen Anschuldigungen gegen Syrien seien «ohne logische oder objektive Rechtfertigung».

Syrien wird von der amerikanischen Regierung verdächtigt, Terroristen in Nahost zu unterstützen. Außerdem kritisieren die USA die syrische Truppenpräsenz im Libanon. Vor wenigen Tagen hatte US-Präsident George W. Bush in einem Interview des französischen Fernsehsenders France-3 gesagt, es gehe darum, den Libanesen zu «fairen und freien Wahlen» zu verhelfen. Er sei überzeugt, dass Syrien die Botschaft verstehen werde, wenn die westlichen Staaten mit einer Stimme sprächen.

Fünf Tage nach dem Mord an dem früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri hatten am Samstagabend rund 2000 Demonstranten in Beirut den Abzug der über 14.000 syrischen Soldaten aus Libanon und den Rücktritt der Regierung von Omar Karami gefordert.

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